„Gernstls Zeitreisen“ 11.3.2018

11. März 2018
12:00 bis 12:45

„Gernstls Zeitreisen“ am Sonntag, 11.3.2018, um 12:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Rund um Bayern Teil – 2
Produziert: 2015

1996 startete Franz Gernstl mit Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz von Lindau am Bodensee zu einer Reise rund um Bayern. Sie wollten sehen, was los ist in ihrer Heimat und lernten dabei eine Menge Leute kennen, von denen sich jeder einer besonderen Sache verschrieben hat.

Fast 20 Jahre später machen sie die gleiche Reise noch einmal – um zu sehen, was aus den Menschen geworden ist.

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Erste Station des Gernstl-Teams ist Burghausen an der Salzach. Hier steht nicht nur die längste Burg der Welt, sondern hier lebt auch Jonny Petri. Beim ersten Treffen 1996 gab sich der junge Zeichner wortkarg. Er empfängt das Gernstl-Team im Seemanns-Outfit und präsentiert stolz sein Lebenswerk.

Wie kaum ein anderer begeistert sich Bernd Ebner für Fleisch. 1996 lernte Franz Gernstl an der Grenze zu Tschechien den fahrenden Metzger kennen, der ein besonderes Augenmaß beim Portionieren von Leberkäse entwickelt hat. Inzwischen hat Bernd Ebner in der Nähe von Zwiesel in eine Metzgerei eingeheiratet.

Gestärkt mit Leberkäse geht es weiter zu Thomas Gut, der in Frauenau Schlittenhunde züchtet. Die Tiere seien wie seine Kinder, sagte Thomas Gut beim ersten Besuch. Bis heute sind die Hunde sein Ein und Alles; auch wenn das Leben mit ihnen neben vielen Höhen auch Tiefen hat.

Am Fastenmarkt in Weiden in der Oberpfalz kommt Gernstl mit Passanten am Honigstand ins Gespräch. Einer von ihnen nimmt es besonders ernst mit dem Honig – vier Gläser verputzt er pro Monat.

Woppenrieth bei Waldthurn ist ein kleiner Ort mit 46 Einwohnern. Eigentlich kein Grund für einen Abstecher, wäre da nicht der Bauer Alfons Gollwitzer mit seinen 60 Oldtimer-Traktoren, die er über die Jahre zusammengetragen hat. Für die extravaganten Maschinen hat er eigene Hallen gebaut – und spielt ihnen Ständchen mit seiner Ziehharmonika.

Letzter Halt ist Gumpen bei Falkenberg. Hier hat Gernstl 1996 den Klangforscher Jeff Beer und seine beiden Töchter kennengelernt. Jeff lebt für die Kunst – mehr noch als für die Liebe. Vielleicht der Grund, warum er jetzt alleine lebt und seine fauchende Uralt-Espressomaschine als treueste Lebensgefährtin bezeichnet.