„Zauberwelt Venezuela“ 18.3.2018

18. März 2018
14:15 bis 15:00

„Zauberwelt Venezuela“ am Sonntag, 18.3.2018, um 14:45 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Das Anden-Hochgebirge im Westen Venezuelas zählt zu den schönsten Bergregionen Südamerikas.

In einer Höhe von über 4.000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten können nur noch wenige Tiere existieren wie z. B. der Chivíto – eine Kolibriart. Auch der Kondor zieht hier seine Kreise und zeigt dem Filmteam den Weg zu einem besonders heißen und feuchten Lebensraum am Fuße der Anden, den Llanos-Sümpfen.

Dieses Vogelparadies inmitten eines Meeres aus Wasserhyazinthen ist der Lebensraum des Chiguire, des Wasserschweins, des roten Brüllaffen, des Brillenkaimans und der Anaconda, der größten Schlange Südamerikas. Die sumpfigen Ebenen (Llanos) sind nicht menschenleer. Rinderhirten (Llaneros) und Fischer dürfen auch die Schutzgebiete extensiv bewirtschaften.

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Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt – ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge (Tepuis) emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit.

Das umliegende Regenwaldgebiet wartet mit sensationellen Naturschönheiten auf wie etwa dem Salto Angel, dem längsten Wasserfall der Erde mit einem Kilometer Länge oder die Quebrada de Jaspe, eine Schlucht in einem Flussbett aus purem Jaspis-Halbedelstein. Diese Zauberwelt bevölkern die leuchtend roten Felsenhähne, die schwefelgelben Pfeilgiftfrösche, die blauen Tangare und die flinken Kapuzineraffen.