11.4.2013 – Unfall zwischen Neu-Ulm-Reutti und Holzschwang

11.4.2013 Neu-Ulm. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute Mittag in Neu-Ulm, bei dem der Unfallverursacher schwer verletzt wurde. Die St2029 war für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Gegen 13 Uhr befuhr ein 31-jähriger Pkw-Fahrer die St2029 (Holzschwanger Straße) vom Neu-Ulmer Ortsteil Reutti in Richtung Ortsteil Holzschwang. Kurz vor Erreichen der dortigen Autobahnbrücke begann er, ein vor ihm fahrendes Auto zu überholen. Dabei übersah er nach derzeitigem Kenntnisstand einen im Gegenverkehr fahrenden Lkw aus Ulm.

Der 33-jährige Fahrer des Lkw versuchte zwar noch dem ihm entgegenkommenden Pkw auszuweichen, dennoch kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge nach der Autobahnbrücke. Sie schleuderten in der Folge auf den von der Fahrbahn abgetrennten Fahrradweg und kamen dort zum Stillstand. Der überholte Wagen wurde vom Zusammenstoß nicht erfasst.

Wegen der starken Beschädigung am Pkw musste der Fahrer aus Senden von der alarmierten Neu-Ulmer Feuerwehr mittels technischem Gerät aus seinem Wagen befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lkw erlitt leichte Verletzungen. Er begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Staatsstraße bis 16.15 Uhr komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr ab. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe und zur Fahrbahnreinigung wurde auch die Straßenmeisterei hinzugezogen.

Beamte des Einsatzzuges der Neu-Ulmer Polizei übernahmen die Aufnahme des Unfalles und ermitteln gegen Unfallverursacher wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung.

(PP Schwaben Süd/West, 16.15 Uhr, ce)