13.4.2013 – Lawine am Hochschober

14.4.2013 (Tirol). Drei befreundete Alpinisten (55, 53 und 48 Jahre alt) aus den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Wien stiegen am 13.4.2013 gegen 08:30 Uhr von Kals/Lesach kommend über das so- genannte Ralftal in Richtung Hochschober auf.

Gegen 14:00 Uhr errichteten sie auf ca 3.100m Seehöhe ein Skidepot. Während (nach derzeitigem Erhebungsstand) der Älteste beim Skidepot zurückblieb, stiegen die beiden anderen zu Fuß (ohne Ski) bis zum Gipfel des Hochschobers auf 3.240m auf.

Als sie gegen 15:00 Uhr wieder in Richtung Skidepot abstiegen, stellten sie fest, dass inzwischen eine Lawine abgegangen war, welche offensichtlich ihren Kameraden mitgerissen hatte. Rucksack und Tourenski lagen noch am Depotplatz, welcher von der Lawine nicht erfasst worden war.

Sie fuhren sofort mit ihren Tourenschiern über die Lawinenbahn bis zum Lawinenkegel ab (ca 400m), setzten um 15.15 Uhr einen Notruf ab und konnten in der Folge ihren Kameraden rasch orten. Als das Notarztteam des ÖAMTC-Hubschraubers C7 am Unglücksort eintraf, wurde sofort mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Der Mann wurde in das BKH Lienz geflogen, wo er am Nachmittag des 13.4.2013 verstarb.

Die Erhebungen zum Lawinenunglück sind noch nicht abgeschlossen.


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