15.8.2018 – Angriffe gegen Polizeibeamte auf der Allgäuer Festwoche

15.8.2018 Kempten im Allgäu. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es in drei Fällen zu Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte durch alkoholisierte Personen.

Im ersten Fall wurde ein 19jähriger aus Memmingen wegen „Wildpinkelns“ in das Sicherheitszentrum verbracht. Mit dieser Maßnahme und dem anschließend ausgesprochenen Hausverbot zeigte er sich nicht einverstanden. Er leistete gegen die Verbringung aus dem Gelände Widerstand und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Einige Zeit später wurde ein 17jähriger Oberallgäuer ebenfalls wegen „Wildpinkelns“ zum Sicherheitszentrum verbracht. Während der gesamten Maßnahme zeigte er sich aggressiv und beleidigte die Beamten. Auch er wurde anschließend aus dem Festwochengelände verbracht.

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Kurze Zeit später verschaffte er sich erneut Zutritt zum Gelände. Als er wiederrum aus dem Gelände verbracht werden sollte, schlug er einer Polizeibeamtin unvermittelt ins Gesicht. Diese wurde durch den Schlag leicht verletzt. Auch er musste die Nacht in der Zelle der Polizei verbringen.

Gegen 02.30 Uhr kam es in der Linggstraße zu einem Streit zwischen mehreren Personen, welcher von einem 23jährigen Asylbewerber ausging. Als dieser durch Beamte der Bereitschaftspolizei kontrolliert werden sollte, schlug er auf die Hand des Polizeibeamten. Gegen die anschließende Festnahme wehrte er sich und musste in Gewahrsam genommen werden.

Auch hier wurde der Polizeibeamte leicht verletzt.

Alle drei Personen müssen nun mit Anzeigen unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung rechnen.

(PI Kempten)

(Foto: Polizei)