2.9.2018 – Mehrere Rauschgiftaufgriffe am vergangenen Wochenende durch die Grenzpolizei Lindau

3.9.2018 Lindau. Am Freitagnachmittag wurde ein junges Pärchen aus Baden-Württemberg auf der A 96, nahe Weißensberg, von einer Streife der Grenzpolizei angehalten und kontrolliert. Hierbei stellten sie zehn frische Marihuana Pflanzen fest, die die beiden im Auto versteckt hatten.

Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung wurden weitere 30 Gramm Marihuana sichergestellt. Der 32-jährige und seine 27-jährige Begleiterin wurden auf der Dienststellen erkennungsdienstlich behandelt und konnten nach entsprechender Sachbehandlung ihre Reise, jedoch ohne die Betäubungsmittel fortsetzen.

Am Abend desselben Tages wurden die Fahnder bei der Kontrolle eines 21-Jährigen am Lindauer Bahnhof fündig. Bei ihm stellten die Grenzpolizisten mehr als drei Gramm Marihuana sicher, das er kurz zuvor aus Österreich mitgebracht hatte. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme konnte er seine Besuchsreise fortsetzen.

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Eine Stunde später kontrollierten die Beamten einen weiteren Reisenden aus Österreich. Bei dem 22-Jährigen stellten sie einen Joint sicher und erstellten ebenfalls eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetzes.

Im Verlauf des weiteren Abends fiel den Grenzpolizisten ein 22-Jähriger am Bahnhof in Lindau auf. Bei der Kontrolle wirkte er sichtlich nervös, was die Beamten zu weiteren Maßnahmen veranlassten. So fanden sie bei ihm 30 Gramm Marihuana, eine Kleinmenge Kokain, sowie einen falschen 50-Euro-Schein.

Im weiteren Verlauf der Sachbehandlung erhärtete sich der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln. Die weitere Sachbearbeitung fand dann im Benehmen der zuständigen Staatsanwaltschaft statt.

Am Samstagabend wurde auf der A 96, Höhe Sigmarszell, ein Pkw aus Oberbayern von den Fahndern der Grenzpolizei Lindau angehalten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 37-jährigen Fahrer nicht nur knapp neun Gramm Haschisch und Marihuana fest, sondern dass er zudem auch noch selbst unter Drogen stand, was ein Test bestätigte.

Da er das Rauschgift aus Österreich einführte, wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Drogenschmuggels eingeleitet, wie auch eine Blutentnahme aufgrund der vorliegenden Fahrt unter Drogeneinfluss durchgeführt.

Bei einem weiteren 22-Jährigen, der am Samstagabend im Lindauer Bahnhof kontrolliert wurden, konnten die Fahnder eine Kleinmenge Marihuana feststellen. Diese wurde im Rahmen der Sachbearbeitung sichergestellt und gegen den Afghanen ein Strafverfahren eingeleitet.

Aber nicht nur Rauschgiftdelikte stellten die Grenzpolizisten bei ihren Kontrollen fest, sondern auch illegale Einreisen, die nach Feststellung zuständigkeitshalber an die Kollegen der Bundespolizei weitergegeben werden. So auch ein 18-jähriger Afghane, der am Sonntagabend mit nicht vorschriftsgemäßen Dokumenten mit dem Zug aus Österreich zur Einreise kam.

Einen weiteren Reisenden aus Österreich stellten die Fahnder fest, als er zum wiederholten Male versuchte nach Deutschland einzureisen. Der aus Italien stammende 36-jährige Ägypter wurde bereits am Sonntagmorgen aufgrund ungültiger Personaldokumenten von den Kollegen der Bundespolizei zurückgewiesen. Der Wiederholungstäter wurde nun von der Bundespolizei in Haft genommen und muss nun mit einer längeren Einreisesperre für Deutschland rechnen.

Auch ein 36-jähriger Kosovare aus Lindau am späten Sonntagabend im Stadtgebiet festgestellt, der seit mehreren Wochen der Versicherung gegenüber die Zahlung seiner Haftpflichtversicherung für seinen Pkw schuldig blieb. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und er sieht sich nun mit einer Anzeige nach Pflichtversicherungsgesetz konfrontiert.

(GPS Lindau)

(Foto: Polizei)