20.10.2018 – Kontrollaktion in Lindau

21.10.2018 Lindau. Sehr erfolgreich gestaltete sich eine Kontrollstelle der Grenzpolizei Lindau im Stadtgebiet.

So wurde ein 32-jähriger in Palästina geborener und in Belgien wohnhafte Mann kurz nach der Einreise aus Österreich angehalten und kontrolliert. Hierbei konnte er keine gültigen Grenzübertrittspapiere vorlegen. Wegen Verdachts der unerlaubten Einreise wurde er den Kollegen der Bundespolizei übergeben.

Wenig später stellten die Beamten bei einem 29-jährigen Deutschen drogentypische Anzeichen fest. Der Drogentest, der auf Cannabis- und Kokainkonsum reagierte, bestätigte den Verdacht. Bei dem jungen Mann wurde daraufhin eine Blutentnahme veranlaßt. Ebenso mußte er sein Fahrzeug stehen lassen und weil er im Ausland wohnhaft war, eine dreistellige Summe für das zu erwartende Bußgeld hinterlegen. Auch erwartet ihn ein einmonatiges Fahrverbot.

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Durch falsche Namensangabe wollte sich ein 36-jähriger Pole seiner Festnahme entziehen. Da er keinerlei Ausweispapiere vorlegen konnte und wurde er eingehend über seine Verhältnisse befragt, die sich in keiner Weise belegen ließen.

Daraufhin wurden von ihm Fingerabgleich genommen, der zu einem Treffer im Datenbestand führte. So mußte er noch mehr als 400 Tage Reststrafe wegen Bandendiebstahls absitzen. Zudem hatte er noch eine bestehende Ausweisungsfügung. Er wurde nun wegen einer Straftat der unerlaubten Einreise angezeigt und anschließend zur Verbüßung seiner Reststrafe in die JVA verbracht.

Einen weiteren Haftbefehl konnten die Grenzbeamten bei einem 27-jährigen Rumänen vollstrecken, der die geforderte Geldstrafe von mehr als 2000,– Euro nicht aufbringen konnte. Stattdessen muß er nun fast zwei Monate in einer JVA seine Strafe absitzen.

(Foto: Polizei)