23.11.2019 – Massenschlägerei bei „Two Area Party“ in Irsingen

24.11.2019 Irsingen. Am Samstagabend wurde im Jugendzentrum die „Two Area Party“ veranstaltet, die zur späteren Stunde völlig eskalierte.

Gegen Mitternacht kam es vor dem JuZe zu einer Massenschlägerei, an der sich mindestens 10 Personen beteiligten. Bei dieser Schlägerei wurden zwei Personen schwerer verletzt. Eine Person wurde sogar ohnmächtig geprügelt.

Die angeforderten Sanitäter hatten alle Hände voll zu tun, die Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser zu bringen.

Die Polizei Bad Wörishofen, welche bei der Streitschlichtung von der Polizei Mindelheim unterstützt wurde, hat die Ermittlungen bezüglich der Körperverletzungsdelikte aufgenommen.

Nachdem sich die Wogen geglättet hatten, kam es im Innenbereich der Veranstaltung erneut zu einem tätlichen Angriff. Hierbei wurde die Security von einem 32-jährigen Griechen mit einer Glasflasche beworfen. Glücklicherweise verfehlte die Flasche ihr Ziel, wodurch niemand verletzt wurde. Da der Vorfall eine versuchte gefährliche Körperverletzung darstellte, wird auch hier weiter ermittelt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde ein Radfahrer aufgrund seiner unsicheren Fahrweise von einer Streife der Polizei Mindelheim kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der 24-jährige Mann einen Alkoholwert von über 2 Promille intus hatte. Aus diesem Grund wurde bei dem Radfahrer eine Blutentnahme durchgeführt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Zu guter Letzt wurde den Beamten vor Ort eine junge Frau mitgeteilt, die stark alkoholisiert zu ihrem Fahrzeug torkelte. Dort angekommen fiel die 24-Jährige ins Delirium und blieb bewusstlos vor ihrem Auto liegen. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Da Alkohol in allen Fällen eine große Rolle spielte, wird für jede einzelne Person ein Bericht an die Führerscheinstelle verfasst. Zudem wird mit dem Veranstalter zu klären sein, warum eine Party im Jugendzentrum derart eskalieren kann.

(PI Bad Wörishofen)

(Symbolfoto: Polizei)