26.10.2018 – Gefahrstoffeinsatz führt in Memmingen zu Verkehrsbehinderungen

26.10.2018 Memmingen. In Kürze wird die Polizei die Chemikalie „Kalium“ von einer Schule im Westen der kreisfreien Stadt zur Vernichtung wegfahren. Hierbei kommt es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die mehreren Gramm Kalium werden von der Schule in der Wielandstraße in ein Fahrzeug der Feuerwehr verladen. Von dort wird es über den Adenauerring, die Donau- und Dr.-Karl-Lenz-Straße, sowie die Europastraße (B300) abtransportiert.

Um die Sicherheit während des Transportes zu gewährleisten, wird die genannte Fahrtstrecke innerorts zeitweise vom Verkehr gesperrt werden müssen.

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Die Polizei appelliert insbesondere an Fußgänger und Radfahrer, dieser Sperrung nachzukommen und die Bereiche während des Transports zu meiden.

Da die Fahrtstrecke auf der Europastraße über die A96 führt, wird auch diese kurzzeitig gesperrt werden.

Gefunden hat das Kalium ein Lehrer der Schule. Dieses lagerte dort schon mehrere Jahre in einem abgesperrten Bereich und war zu Schulungszwecken beschafft worden. Dort stellte es keine Gefahr dar, muss aber nun vernichtet werden. Der Lehrer reagierte richtig und informierte die Polizei.

Da nach einer Risikoanalyse der Experten der Technischen Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamts eine Explosionsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann, kommt es nun zu diesem Polizeieinsatz der Polizei Memmingen, der durch die Feuerwehr Memmingen unterstützt wird.

Informationen zum Verlauf werden auch via Twitter veröffentlicht (@polizeisws).

(PP Schwaben Süd/West, 17 Uhr, ce)

Erläuterung:
Die Technische Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamts besteht aus spezialisierten Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen und Ingenieuren. Sie ist unter anderem zuständig für die Gefahrenbeseitigung bei explosionsgefährlichen Gegenständen.

(Foto: Polizei)