26.8.2018 – Rehe legen den Verkehr auf der A7 lahm

27.8.20218 Hopferau. Ab etwa 11:10 Uhr musste die BAB A7 im Bereich des Reinertshofer Tunnels komplett gesperrt werden, da sich drei Rehe innerhalb des Wildschutzzauns befanden und immer wieder für gefährliche Situationen sorgten.

Spaziergänger entdeckten die drei Tiere, die sich entlang der Fahrbahn in Richtung Süden bewegten und offensichtlich einen Ausgang suchten.

Die dazu anfahrende Streife konnte die scheuen Tiere dann etwa 1,5 km nach dem Reinertshofer Tunnel in Richtung Norden gesehen entdecken.

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Auf Grund des starken Reiseverkehrs gab es keine Möglichkeit Nahe an die Tiere heranzukommen. Dazu kam es immer wieder zu Notbremsungen, wenn ein Fahrzeugführer die Tiere ebenfalls sah.

Um die Gefahr eines Massenunfalls zu beheben wurde die Autobahn für beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt.

Mit Unterstützung der Autobahnmeisterei und des THW wurde der Wildschutzzaun etwas abgesetzt auf einer größeren Breite geöffnet.

Nun galt es noch die Rehe durch eine Treibkette aus Verkehrspolizei, Bundespolizei und THW durch diese Lücke hinauszutreiben. Dies gelang gegen 13:20 Uhr.

Nun konnte die Fahrbahn in Richtung Süden wieder frei gegeben werden.

In Richtung Norden war die Fahrbahn noch etwa 30 Minuten länger gesperrt, bis die Kräfte den Wildschutzzaun wieder geschlossen hatten und eine gefahrlose Fahrt möglich war.

Während der Sperre kam es noch zu gefährlichen Situationen, weil ganze Fahrzeugbesatzungen ihr Auto verließen und zu Fuß auf der Fahrbahn unterwegs waren.

Unverantwortliche haben sogar ihr Fahrzeug gewendet oder sind rückwärts gefahren, um durch die vorbildlich gebildete Rettungsgasse zur letzten Ausfahrt zurückzufahren. Ermittlungen zu diesen Fahrzeugführern wurden aufgenommen.

Auch wenn eine Autobahn gesperrt ist, darf keine Person die Fahrbahn betreten bzw. entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sein.

Drei Fahrzeugführer schafften es, ihre Autobatterie während der Standzeit zu leeren und sorgten zusätzlich für Behinderungen beim Wiederanrollen des Verkehrs.

(Einsatzzentrale PP Schwaben Süd-West)

(Foto: Polizei)