29.2.2020 – Unfall auf der B17 bei Halblech

1.3.2020 Halblech. Auf Höhe der Abzweigung nach Unterreithen bog am Samstagabend ein 79-jähriger Mann auf die B17 ein, um in Richtung Schwangau zu fahren.

Ein 39-jähriger Pkw-Fahrer war zur gleichen Zeit gemeinsam mit einem 41-jährigen Bekannten gerade auf dem Rückweg von einem Skiausflug. Nach ersten Erkenntnissen fuhren diese in einer Kolonne auf der B17 von Steingaden in Richtung Schwangau.

Beim Einbiegen übersah der Unfallverursacher mit seinem Lada den vorfahrtsberechtigten VW der beiden Skifahrer.

Trotz eingeleiteter Vollbremsung war ein Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge nicht mehr zu verhindern. Der Lada wurde dadurch von der Straße in den Straßengraben geschleudert.

Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrer des VW leicht, die 80-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz des Lada-Fahrers klagte vor Ort über Kopf- und Nackenschmerzen.

Aufgrund des augenscheinlich starken Zusammenstoßes wurden auch die beiden unverletzten Personen zur Überprüfung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Ein Rettungshubschrauber war aufgrund der örtlichen Nähe ebenfalls vor Ort, konnte aber ohne einen Patienten abrücken.

Die B17 war zur Unfallaufnahme sowie zur Versorgung der Verletzten für ca. 1 ½ Stunden komplett gesperrt. Die Feuerwehr, welche mit ca. 30 Kräften vor Ort war, richtete eine örtliche Umleitung ein.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Insgesamt entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 12.000 Euro.

(PI Füssen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)