Athleten aus 15 Nationen beim internationalen „Allgäu SwimRun“ 2019

7.10.2019 Oy-Mitteöberg. Den Athleten beim 4. Allgäu SwimRun, der am vergangenen Samstag, 5. Oktober, in Oy-Mittelberg stattfand, waren nicht nur extreme körperliche Leistungen abverlangt. Sie hatten es auch mit Starkregen, Windböen und teilweise Hagel zu tun. Gemeldet waren knapp 100 Athleten aus 15 Nationen – auch viele Sportler aus dem Allgäu gingen an den Start. Zum ersten Mal zählen die Punkte mit für die World Championship 2019.

Der SwimRun über 23,5 Kilometer war somit internationaler denn je und die sportlichen Leistungen von höchstem Niveau. Nach 23,5 Kilometern und 2:49:34 Stunden kamen die Sieger, die bei diesem Wettkampf als 2er-Teams starten, leicht bibbernd vor Kälte, aber glücklich ins Ziel. Gesamtsieger waren die Titelverteidiger des Vorjahres, das junge Team Tri Post mit Tim Dülfers und Andreas Theobald aus Trier. Die schnellsten Allgäuer waren Christian Scholz und Monika Krieger aus Kaufbeuren. Sie landeten auf dem elften Platz in der Mixed-Kategorie.

Im erstmalig ausgetragenen Sprintrennen über neun Kilometer Laufen und 1,2 Kilometer Schwimmen konnte das Allgäuer Team Aktiv mit Thomas Bechteler und Michael Hiemayer das zweitplatzierte Team mit dem Altusrieder Christian Gruber und Holger Vogelmann hinter sich lassen. Die jüngsten Athletinnen Luzie Wandratsch und Christina Nothaft aus Wiggensbach entschieden die Damenkonkurrenz im Sprint für sich. Im Einzel in der Sprintdistanz standen mit Björn Reichelt aus Immenstadt und Anton Huber aus Memmingen zwei weitere Allgäuer ganz oben auf dem Treppchen.

Die mit Laufschuhen, Schwimmbrille und Paddles ausgestatteten Extremsportler bewältigten als Team im stetigen Wechsel von Laufen und Schwimmen die vorher festgelegte Strecke zwischen Rottach- und Grüntensee. Der Allgäu-SwimRun ist unterteilt in 23,5 Kilometer Laufen mit sieben Abschnitten und 3,5 Kilometern Schwimmen mit sechs Abschnitten. Doch aufgrund der Wettervorhersage mit Sturmwarnung entschieden sich die Veranstalter, die beiden langen Seequerungen im Rottachsee gegen ein einziges, aber längeres Schwimmen entlang des Ufers, zu tauschen.

Die Duathleten waren am Ende alle glücklich und zufrieden, obwohl einige Teams das Rennen vorzeitig beendeten. Die Rettungskräfte leisteten wie schon in den Vorjahren eine erstklassige Arbeit. Auf der Siegerfeier gaben sich viele das Versprechen: nächstes Jahr wieder. Veranstalter und Rettungskräfte freuen sich über das gelungene Rennen mit der gestiegenen Zahl an Teilnehmern aus dem Allgäu. Der Termin für 2020 wird noch festgelegt.

Zur Geburt dieser neuen Trendsportart hat die Wette zweier Sportler in Stockholm im Jahr 2002 beigetragen: „Wer schafft es als Erster über 22 Inseln bis nach Sandhamn?“ 24 Stunden dauerte das Rennen.