“Baum des Jahres” Bad Wörishofen 12.4.2013

Freitag, 12. April 2013
09:00

25 Jahre „Baum des Jahres“ in Bad Wörishofen
Seit einem viertel Jahrhundert pflanzt die Kneippstadt den „Baum des Jahres“ – Gefeiert wird am 12. April 2013 mit der Deutschen Baumkönigin

Seit dem Jahr 1989 erweitert die Stadt Bad Wörishofen gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten regelmäßig die Allee der Jahresbäume im Erholungswald der Kneippstadt um den jeweiligen „Baum des Jahres“. In diesem Jahr jährt sich die Aktion zum 25. Mal.

Seit 25 Jahren wird der Baum des Jahres bundesweit vom „Kuratorium Baum des Jahres“ ausgerufen. Meist sind es Baumarten, die in ihrem Bestand bedroht oder deren typische Lebensräume gefährdet sind. Alle Bäume, die seit Ende der 80er Jahre zum Baum des Jahres erkoren wurden, wurden in der Kneippstadt Bad Wörishofen in der „Allee der Jahresbäume“ jeweils in kleinen Gruppen angepflanzt. Die Alle ist heute ein wichtiger Bestandteil des einmaligen Kneipp-Waldweges auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bad Wörishofen.

Baumpflanzaktion am Freitag, 12. April 2013 mit der Deutschen Baumkönigin

Die Pflanzaktion zum „Baum des Jahres 2013“ findet am Freitag, 12. April 2013 ab 09.00 Uhr statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Treffpunkt ist die Haltesetelle der Kurlinie an der Abzweigung Osterlauchdorf.

Erstmals wird die „Deutsche Baumkönigin“ Theresa Erdmann aus Göttingen vor Ort sein und an der Baumpflanzaktion in Bad Wörishofen teilnehmen.

Außerdem mit dabei sind Bad Wörishofens Bürgermeister Klaus Holetschek, Kurdirektor Horst Graf, der Leiter der Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Ottobeuren, Wolfgang Haugg, der 1. Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Josef Miller, und natürlich die Buben und Mädchen des Kindergartens Gartenstadt, die die Veranstaltung musikalisch umrahmen und anschließend beim Pflanzen der Bäume kräftig anpacken werden.

Baum des Jahres 2013 ist der Wild-Apfel

Anders als bei der Birne ist der europäische Wild-Apfel nicht die Stammform des Kultur-Apfels. Die Früchte des Wild-Apfels sind klein, kugelförmig, meist grün bis gelbgrün und ohne Vertiefungen an Stiel oder Kelch. Sie sind herb und hart – daher auch der zweite Name „Holz-Apfel“.

Klimatisch verträgt der Wild-Apfel eine Menge – er kann fast in ganz Europa wachsen. Allerdings ist er wegen seines Lichtbedarfs und seiner geringen Höhe von maximal zehn Metern sehr konkurrenzschwach. Deshalb ist er einer der seltensten Bäume Deutschlands und kommt fast nur an Waldrändern vor. Das Höchstalter beträgt etwa 100 Jahre. Die Früchte sind bei Wild, Kleinsäugern und Vögeln beliebt, die Blüten eine Weide für Bienen und Hummeln.


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