bodo Jahresbilanz 2017

26.9.2018 Lindau (Bodensee). Im Verbundjahr 2017 wurden 34,8 Mio. Fahrgäste befördert. Dieser Wert stellt einen leichten Rückgang zum Vorjahresergebnis dar, wenngleich die Einnahmenentwicklung leicht positiv verlief und insgesamt 36 Mio. Euro Umsatzvolumen erreichte.

„Die ab Oktober 2017 neu eingeführte eCard und die Verbunderweiterung um den Landkreises Lindau werden in 2018 für Wachstumsimpulse sorgen“, so bodo-Geschäftsführer Jürgen Löffler.

Die Fahrgastzahlen im Berufsverkehr haben 2017 eine stabile Entwicklung und Zunahme von 3,6% aufgezeigt. Der Schülerverkehr hat aufgrund der demografischen Entwicklung mit -3,5% jedoch stark abgenommen.
Im Gelegenheitsverkehr lässt sich wiederum eine positive Bilanz ziehen und ein Zuwachs von 4,4% im Vergleich zum Vorjahr feststellen.

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Das Jahr 2017 war von großen, innovativen Projekten geprägt. Am 13. Oktober 2017 fiel der Startschuss für die Inbetriebnahme des „Elektronischen Fahrgeldmanagements“. Die eCard, eine elektronische Chipkarte mit dem Check-in/Check-out Prinzip, kann seit dem 22. Dezember des Vorjahres von den Fahrgästen genutzt werden. Die kontaktlose Chipkarte ermöglicht nicht nur bargeldlose Zahlung in Bus & Bahn, sondern Kunden sparen auch bis zu 20% im Vergleich zum bargekauften Einzelfahrschein.

Mobile Angebote wurden im Berichtsjahr vermehrt angenommen. So nutzten 89% die mobilen Endgeräte bei der Suche nach Fahrplaninformationen. Auch die Online-Abo-Bestellungen stiegen um 23%. Seit Juli 2017 ist bodo auch auf Facebook präsent mit aktuell fast 2.500 Fans. Das Projekt der Verbunderweiterung um den Landkreis Lindau trat in die entscheidende Umsetzungsphase ein, die dann ab 1.1.2018 mit Erfolg realisiert wurde.

Die Einführung zweier neuer Nachtbuslinien im Bodenseekreis ermöglicht besonders jungen Menschen ganz neue Verbindungen zu später Stunde.