Das Landschaftstreffen in Wangen ist eröffnet

10.2.2019 Wangen im Allgäu. Mit einem Abend voller Ehrungen, freundlicher Worte und Wangener Fasnetlieder hat das Landschaftstreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte begonnen.

Zunftmeister Wolfgang Tengler hatte im Giebelsaal der Badstube als Erster das Wort und begrüßte an diesem, an Grußworten reichen Abend die Gäste. Unter anderem hob er das Engagement von Freiwilliger Feuerwehr und Bauhof hervor, die in den Tagen vor dem Narrentreffen den Schnee von den Dächern und den Straßen der Altstadt geräumt hätten.

Bei seinem Vize Markus Berte samt Ehefrau Annette bedankte er sich für enge Zusammenarbeit im Vorfeld des Narrentreffens. Den Musikern Michael Hitz, Michael Millich und Sepp Wiggenhauser galten Dank und Anerkennung für jahrelanges Engagement.

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Oberbürgermeister Michael Lang begrüßte die Zunftmeister aus dem Gebiet der VSAN in den Mauern der Badstube und sagte: „Wenn Sie heute Abend schwitzen, dann sollten Sie wissen, dass das auch vor 600 Jahren hier schon so war.“ Lang lobte die „hervorragende Arbeit“, die von der Narrenzunft geleistet wird. „Deshalb unterstützt die Stadt Wangen die Aktivitäten auch immer gerne“, sagte er. Der VSAN und ihrem Vorsitzenden Roland Wehrle dankte er, dass die Vereinigung zum wiederholten Mal in Wangen zu Gast ist. Dies sei eine besondere Wertschätzung für Wangen.

Der so Gelobte „drohte“ in seinem Gruß zunächst damit, das Badnerlied anzustimmen. Doch erfand freundliche Worte für die Gastgeber: „Ihr seid echte Sahne, sing mer halt Ane, Ane“. Wobei er in den Raum stellte, die Wangener hätten das Lied von den Furtwangenern geklaut und mit neuem Text versehen. „Mir schenket’s euch“, fügte er an.

Franz Mosch übernahm den Gruß als Vertreter der Landschaft und zeichnete gemeinsam mit Wehrle Andreas Joos mit dem Ehrenzeichen in Bronze, Reinhold Schneller mit dem Ehrenzeichen in Gold und Zunftmeister Wolfgang Tengler mit dem Ehrenzeichen in Silber aus. Ein besonderer Dank galt Bernd Rothacker für seine vielseitigen Verdienste um die Fasnet in Wangen und der Region.

Ulrich Mauch, Bürgermeister a.D., gratulierte der Wangener Narrenzunft zur Auswahl seiner Person als Schirmherr. Seine Vorzeichen „Unterländer und evangelisch“ seien ideal für diesen Job. Er versicherte, alles für gutes Wetter getan zu haben und beruhigte: „Es wird erst am Sonntagabend regnen.“

Schließlich übergab die Narrenzunft Kuhschelle weiß-rot mit dem Bonifareorden, die höchste Auszeichnung der Zunft, an Alexandra Hubich, die zwölf Jahre lang den Posten der Säckelmeisterin innehatte und sich im April nicht mehr zur Wahl stelle wird.