Defibrillator-Standorte in Oberstdorf

8.10.2018 Oberstdorf. Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern (Kardioversion) beenden kann.

Defibrillatoren werden in Form von automatisierten externen Geräten in öffentlich zugänglichen Gebäuden für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt.

In Oberstdorf findet Ihr Defibrillatoren an folgenden Standorten:

WERBUNG:

BRK Bereitschaft Am Gstad 2
Dialyse Institut Weststraße 28
Energieversorgung Oberstdorf Nebelhornstraße 55
Fellhornbahn GmbH Faistenoy 10 (an Tal-, Berg- und Gipfelstation)
Golfclub Oberstdorf e.V. Gebrgoibe 2
Tourist-Information Bahnhofplatz 3
Gymnasium Oberstdorf, Turnhalle Rubinger Straße 8
Nebelhornbahn AG Nebelhornstraße 67
Oberstdorf Haus Prinzregenten-Platz 1
Parkhotel Frank Sachsenweg 11
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG Nebelhornstraße 2
Söllereckbahn Kornau Wanne 8
Sportstätten Roßbichlstraße 2
Stillachhaus Privatklinik Alte Walserstraße 15
Oberstdorf Therme Promenadenstraße 3
Wilhelm Geiger GmbH & Co Wilhelm-Geiger-Straße 1

Ein Laiendefibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das den Herzrhythmus selbstständig analysiert und entscheidet, ob ein Impuls notwendig ist. Nur wenn erforderlich, wird diese Funktion des Gerätes freigegeben und der Anwender mittels Sprachanweisung aufgefordert, den Impuls per Knopfdruck auszulösen.

Allgemeine Nutzung

Ein einfacher Druck auf die Ein-/Aus-Taste genügt und Ihr werdet durch klare Sprachanweisungen des Gerätes durch die Reanimationsschritte geleitet. Somit können im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden.

Anbringung der Elektroden

Wie die Elektroden angebracht werden müssen, ist genau erklärt. Auf den einzelnen Elektroden sind Abbildungen, dort wird aufgezeigt, wo sie zu positionieren sind.

Auslösen des Schocks

Der Defibrillator prüft selbstständig den Herzrhythmus und entscheidet, ob eine Schockabgabe nötig ist. Erst nach der Anweisung den Schock auszuführen, kann dieser an den Patienten abgegeben werden. Somit wird das Risiko eines überflüssigen Schocks ausgeschlossen.

Weitere Versorgung

Auch für die weitere Versorgung des Patienten durch Herzdruckmassage und Beatmung erhaltet Ihr in Form von Sprachanweisungen und Taktvorgabe Unterstützung.