Großübung im LEGOLAND Deutschland

17.11.2018 Günzburg. Am heutigen Samstag in dem Zeitraum zwischen 09:00 Uhr und 11:30 Uhr führten Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei auf dem Gelände des Freizeitparks LEGOLAND eine Übung durch.

Grundlage der Übung war ein Szenario, bei welchem ein einzelner Täter Besucher und Beschäftigte des Freizeitparks mit einer Waffe angriff und dabei auch eine größere Anzahl von Personen verletzte.

Die übenden Polizeibeamten hatten somit unter anderem die Aufgabe den Angriff des „Täters“ zu beenden sowie im Zusammenwirken mit den Kräften des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr die Bergung und Versorgung der Verletzten sicherzustellen.

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Ein wichtiger Bestandteil der Übung war es, das einsatztaktische Vorgehen der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu trainieren.

Das Kreiskrankenhaus Günzburg, welches sich ebenfalls an der Übung beteiligte, hatte die Herausforderung zu meistern, dass bei einer solchen Einsatzlage eine Vielzahl von Personen zu versorgen wäre, die mit den unterschiedlichsten Verletzungen, innerhalb kürzester Zeit von den Kräften des Rettungsdienstes zum Kreiskrankenhaus gebracht würden bzw. auch selbständig das Krankenhaus aufsuchen.

Das Notfall-Team des LEGOLAND Resorts beteiligte sich ebenfalls an der Übung. Dessen Verantwortliche überprüften ihre internen und externen Meldewege.

Zudem analysierten sie ihre Sicherheitsregeln, die bei einem derartigen Notfall im Park greifen würden.

Die Übung hatte zudem zum Ziel, die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu trainieren und die bestehenden Kommunikationswege zu überprüfen.

An der Übung waren mehr als 100 Kräfte des Rettungsdienstes, etwa 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr und ca. 80 Polizeibeamte sowie ungefähr 80 Mitarbeiter des LEGOLAND Resorts beteiligt.

Ebenso beteiligten sich an der Übung die Integrierte Leitstelle Donau/Iller sowie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Das Technische Hilfswerk Krumbach stellte 30 Personen, die als Statisten fungierten. Insgesamt waren somit mehr als 320 Teilnehmer an der Übung zu verzeichnen.

Fazit:

„Alle an der Übung beteiligten Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, das Kreiskrankenhaus Günzburg und die Verantwortlichen des Freizeitparks LEGOLAND begrüßten die Durchführung einer solchen Übung und ziehen grundsätzlich ein positives Resümee. In einem ersten Fazit bleibt festzustellen, dass es mit dieser Übung den Teilnehmern ermöglicht wurde das zielgerichtete einsatztaktische Vorgehen intensiv zu trainieren und dieses weiter zu verinnerlichen. Die Kommunikationsabläufe und –wege zwischen der Polizei, dem Rettungsdienst, der Feuerwehr und dem Notfall-Team des LEGOLAND-Resorts konnten mit dieser Übung einem wichtigen Stresstest unterzogen werden.“

(Polizeiinspektion Günzburg)