„Höchstmögliche Förderung für Turnhalle“ in Bad Wörishofen

2.4.2013 Bad Wörishofen. “Der Bedarf ist unbestritten; ich setze mich persönlich für einen höchstmöglichen Fördersatz ein“, mit diesen Worten bekräftigte Staatssekretär Franz Pschierer seinen Einsatz für die Förderung der Dreifachturnhalle.

Pschierer hatte sich am heutigen Dienstag von Bürgermeister Klaus Holetschek bei einem Besuch im Rathaus die Pläne für die Dreifachturnhalle erläutern lassen. Er begrüße es besonders, so Pschierer, dass hier ein Gemeinschaftsprojekt des Schul- und Breitensports entstünde. „Dies spart nicht nur Kosten, sondern Schule und ortsansässige Vereine können die Synergieeffekte nutzen.“ Außerdem würden die Fördergelder so optimal genutzt.

Der Zustimmung seitens des vorzeitigen Maßnahmebeginns im Jahre 2014 stünde nichts im Wege. Nach der bauaufsichtlichen Prüfung durch die Regierung von Schwaben werde man den Fördersatz festlegen. Holetschek bedankte sich für die positive Begleitung des Projekts seitens der Regierung. „Ich freue mich auch, dass wir nun einen Konsens mit den angrenzenden Kurbetrieben und den Vereinen gefunden haben.“

Um die Finanzierung sicher zu stellen, hat die Stadt eine gGmbH gegründet, Geschäftsführerin ist Kämmerin Beate Ullrich. Geplant ist, die Vereine als Gesellschafter mit aufzunehmen, um so über den Bayerischen Landessportverband (BLSV) eine Förderung zu erhalten. „Das Modell ist zukunftsweisend und kann ein Vorzeigemodell auch für andere Kommunen dienen“, so Ullrich. Derzeit wird das Modell noch vom Kultusministerium und vom BLSV geprüft. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt etwa 4,4 Millionen.

Pschierer ließ sich auch die Pläne vom Neubau der Kindertagesstätte in der Gartenstadt zeigen und unterstrich, dass die Förderung allein für den Kindergarten bei 41 Prozent, also bei rund 700.000 Euro läge. Holetschek forderte außerdem eindringlich die Unterstützung des Staatssekretärs in Sachen Tourismusförderung. „Die Verantwortlichen müssen im Bereich der Vergabevorschriften sicher sein können, dass sie wegen formalrechtlicher Probleme keine Schwierigkeiten bekommen.“


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