Landkreis macht auch 2014 wieder Lust aufs Unterallgäu

23.10.2013 Landkreis Unterallgäu. Um Lust aufs Unterallgäu zu machen, präsentiert sich der Landkreis auch 2014 wieder auf verschiedenen Messen als Kneippland.

Tourismusreferent Erwin Marschall erläuterte in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus jetzt das Messekonzept fürs kommende Jahr. Das Gremium sprach sich einstimmig dafür aus.

Von 11. bis 19. Januar stellt sich der Landkreis bei der Tourismusmesse CMT in Stuttgart vor, von 19. bis 23. Februar bei der Freizeitmesse F.re.e in München. Außerdem präsentieren sich auch Bad Grönenbach, Ottobeuren, Bad Wörishofen, Mindelheim, Babenhausen und Memmingen. Um noch effektiver für die Region zu werben, sei das Erscheinungsbild vereinheitlicht worden, so Marschall. Neben den Messen in München und Stuttgart informieren der Landkreis und die Stadt Mindelheim von 19. bis 22. Juni bei der Regionalmesse „AllgäuSchau“ in Mindelheim.

Ferner stellte Bernhard Joachim in der Sitzung die Arbeit der Allgäu GmbH vor, Michael Stoiber ging auf das Aufgabenspektrum der Unterallgäu Aktiv GmbH ein. Nach dem Willen des Kreisgremiums soll die Allgäu GmbH in den kommenden Jahren mit einem Kofinanzierungsbetrag von rund 200.000 Euro unterstützt werden, die Unterallgäu Aktiv GmbH mit einem Betrag von 170.000 Euro. Als Ausgleich für die fehlende Leader-Förderung 2014 sollen darüber hinaus einmalig 50.000 Euro für die Unterallgäu Aktiv GmbH bereitgestellt werden.

Um auch in Zukunft Fördergelder aus dem EU-Programm „Leader“ zu bekommen, muss das Entscheidungsgremium, die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Kneippland Unterallgäu, künftig die Rechtsform eines Vereins haben, erläuterte Landrat Hans-Joachim Weirather. Für die dafür erforderliche Mitgliedschaft des Landkreises gaben die Räte einstimmig grünes Licht. Laut Weirather wurden und werden im Unterallgäu in der auslaufenden Förderperiode von 2007 bis 2013 rund 50 Projekte mit einem Investitionsvolumen von circa 16 Millionen Euro realisiert. Für diese Projekte wurden 5,7 Millionen Euro Leader-Fördergelder bewilligt.