Masern im Unterallgäu: Insgesamt 18 Fälle seit Anfang Juni

13.7.2018 Landkreis Unterallgäu. Die Masern breiten sich im Unterallgäu weiter aus. Insgesamt 18 Fälle wurden dem Gesundheitsamt am Unterallgäuer Landratsamt seit Anfang Juni gemeldet.

Betroffen ist bislang vor allem der westliche Landkreis mit Schwerpunkt um Ottobeuren. Unter den Neuerkrankten sind auch nicht geimpfte Geschwister der zuvor Erkrankten.

Einige Patienten sind mittlerweile wieder gesund; von ihnen mussten laut Gesundheitsamt aber einige stationär im Krankenhaus behandelt werden.

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Damit sich das Virus nicht weiter verbreitet, bittet das Gesundheitsamt noch einmal, den Impfstatus zu überprüfen und fehlende Impfungen nachzuholen. „Und: Ob Masern oder nicht: Es sollte selbstverständlich sein, bei hohem Fieber und Krankheitsgefühl im Bett zu bleiben und nicht in die Schule, den Kindergarten oder zur Arbeit zu gehen“, so das Gesundheitsamt.

Schon mehrere Tage, bevor der typische rotfleckige Masernausschlag auftritt, ist die Erkrankung hochansteckend. Zu Beginn ähnelt die Virus-Erkrankung einem Infekt der oberen Atemwege, es kann also zu Fieber, Schnupfen, Husten oder einer Bindehautentzündung kommen.

„Wer entsprechende Symptome zeigt und nicht geimpft ist, sollte mit seinem Hausarzt Kontakt aufnehmen. Der leitet dann auch die entsprechende Laboruntersuchung in die Wege, um die Diagnose abzusichern“, betont das Gesundheitsamt.