Mehr Geld für die Westallgäuer LEADER-Gruppe – Mittelaufstockung um 300.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro

3.4.2018 Lindau (Bodensee). Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee ist eine von bayernweit 31 Regionen, die sich über eine Budgeterhöhung von 300.000 Euro freuen darf.

In der Region Westallgäu-Bayerischer Bodensee wurden in der aktuellen Förderperiode bisher 15 Projekte mit einem LEADER-Zuschuss von rund 1,38 Mio. Euro umgesetzt.

Zu den Projektbeispielen gehören das Rainhaus in Lindau, das Spirituelle Labyrinth in Maierhöfen, der Dorfladen in Opfenbach, die Kunsteisbahn in Lindenberg oder die derzeitige Unterstützung von Initiativen zum Bürgerengagement.

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Bei einem Gesamtbudget von 1,8 Mio. Euro stehen der LEADER-Gruppe noch 412.000 Euro Fördermittel zur freien Verfügung. „Mit unseren Förderzusagen belegen wir nach der Region Passauer Land Platz 2 unter den aktivsten Regionen in Bayern“, so Regionalmanagerin Mariam Issaoui. „Daher freuen wir uns natürlich sehr über die Mittelaufstockung, damit wir auch die zweite Halbzeit der Förderperiode mit guten Projekten ausfüllen können.“

115 Millionen Euro EU- und Landesmittel stehen im LEADER-Gesamttopf für die 68 LAGen in ganz Bayern bis 2020 bereit. Mit dem Fördergeld setzten die bayerischen Gruppen bis Ende 2017 insgesamt 727 verschiedene Projekte um. Thematische Schwerpunkte sind in erster Linie Tourismus, Kultur/kulturelles Erbe und Soziales/Demographie, dicht gefolgt vom Bereich Bildung. Das LEADER-Gebiet in Bayern umfasst 86 Prozent der Landesfläche und 58 Prozent der Bevölkerung.

Um den Elan der LEADER-Gruppen aufrechtzuerhalten und die besonders Aktiven zu honorieren, wurden zur Halbzeit – wie vorgesehen – die reservierten Restmittel aus dem LEADER-Gesamttopf verteilt. Die 31 LAGen mit der bisher größten Nachfrage nach Fördermitteln können eine Erhöhung ihres Budgets um jeweils 300.000 Euro auf 1,8 Millionen Euro einplanen. Alle übrigen LAGen haben weiterhin ihr volles Budget in Höhe von 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Den Förderbescheid überreichte der ehemalige Landwirtschaftsminister Helmut Brunner persönlich am 18. Dezember 2017 in München.