Memmingens Oberbürgermeister begrüßt die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Vertriebene und Aussiedler Sylvia Stierstorfer im Rathaus

4.10.2018 Memmingen. Zum „Tag der Heimat“ unter dem Motto „Unrechtsdekrete beseitigen – Europa zusammenführen“ hat Oberbürgermeister Manfred Schilder vor der Veranstaltung in der Stadthalle die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Vertriebene und Aussiedler Sylvia Stierstorfer, MdL, und Vertreter der Vereinigten Landsmannschaften der Sudetendeutschen, Schlesier und Ostpreußen in seinem Amtszimmer empfangen.

Der Oberbürgermeister betonte die Wichtigkeit dieses Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung und erinnerte in seiner Ansprache an jene 13.000 deutschen Heimatvertriebenen aus Pommern, Schlesien, Sudetenland und Ostpreußen, die nach Flucht und Vertreibung in Memmingen eine neue Heimat fanden.

Es sei wichtig, die Erinnerung an deren Schicksal und an die eigenen Wurzeln lebendig zu halten. Auf ein großes Echo sei deshalb auch die Ausstellung „Ankommen in der neuen Heimat“ im Heimatmuseum Freudenthal im Memminger Stadtmuseum gestoßen, berichtete Schilder.

WERBUNG:

Armin M. Brandt, Vorsitzender des Kreisverbandes Memmingen im Bund der Vertriebenen, dankte dem Oberbürgermeister im Namen aller Beteiligten für den herzlichen Empfang im Rathaus und für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Er freute sich besonders über die Teilnahme der Regensburger Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer an der Veranstaltung in Memmingen und betonte: „Ein ranghöherer Repräsentant in Belangen der Heimatvertriebenen ist seit Tagen von Seiner Kaiserlichen Hoheit Otto von Habsburg nicht nach Memmingen gekommen.“

Beim anschließenden „Tag der Heimat“ in der Stadthalle unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters hielt Stadtrat Klaus Holetschek, MdL, Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, die Festrede. Die Tischharfengruppe Memmingen übernahm die musikalische Gestaltung.

Gruppenfoto beim Empfang im Amtszimmer des Oberbürgermeisters am Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. (Foto: Julia Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)