Polizei achtet auf angelegte Sicherheitsgurte

16.3.2013 Biberach. Die Polizei prüft dieser Tage wieder vermehrt die Einhaltung der Gurtanlegepflicht und den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Kinderrückhalteeinrichtungen.

Das es bei Thema Gurt und dem sicheren Transport von Kindern häufig hapert belegen die aktuellen Kontrollergebnisse und leider auch die Verkehrsunfallstatistik: 15 Prozent der im vergangenen Jahr bei Unfällen schwer verletzten Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet. Ohne Gurt oder Kindersitz ist das Verletzungsrisiko enorm, so lässt sich ein Aufprall bei 50 km/h mit einem Sturz aus dem 3. Stock auf eine Betonfläche vergleichen.

Auch Airbags und andere Sicherheitsausstattungen bieten nur zusammen mit dem angelegten Sicherheitsgurt optimalen Insassenschutz. Dennoch wird er von rund jedem fünften Fahrzeuginsassen ignoriert. Dies stellte die Polizei auch bei einer Schwerpunktkontrolle am Donnerstagnachmittag in der Saulgauer Straße in Biberach fest: 45 Autoinsassen waren nicht angeschnallt.

Besonders gravierend war der Verstoß einer 40-jährigen Mutter, die in ihrem Pkw fünf kleine Kinder ungesichert transportiert hatte. Ähnliche Ergebnisse brachten auch Kontrollen, die am Mittwoch in Ochsenhausen und Biberach durchgeführt worden sind.