Polizei mahnt zur Vorsicht bei Online-Fahrzeugkäufen im Ausland

14.3.2013 Biberach. Ein 30-jähriger aus Biberach ist einem Betrüger aufgesessen und hat hierdurch mehrere tausend Euro verloren. Der Mann wollte vor mehreren Wochen einen Pkw kaufen und fand in einem Internetportal ein passendes Angebot.
Über ein Kontaktformular nahm er Kontakt zum Anbieter auf, der ihm erklärte, dass sich das Fahrzeug in England befinden würde und er vor der Überführung die Hälfte des Kaufpreises anzahlen müsse.

Der 30-jährige überwies den Betrag auf das Konto einer internationalen Bank. Einige Tage später erhielt er die Aufforderung zur Überweisung des Restbetrages, da das Fahrzeug sonst nicht ausgeführt werden könnte. Der Mann überwies auch den zweiten Betrag. Der Betrug flog auf, als weder das Fahrzeug noch eine Rücküberweisung des Geldes eintrafen.

Wie berichtet wurde im Februar ein Unternehmer aus dem Raum Ochsenhausen mit der gleichen Masche geschädigt. Die Polizei mahnt zur Vorsicht bei Online-Fahrzeugkäufen, insbesondere wenn als Standort andere Staaten genannt sind oder hohe Anzahlungen gefordert werden.