Sanierung und öffentliche Nutzung des Hoyerbergschlössles in Lindau

25.10.2018 Lindau (Bodensee). Zum wiederholten Mal war es der Stadt nicht möglich, aussichtsreiche Bewerbergespräche für eine sinnvolle Sanierung und öffentliche Nutzung des Hoyerbergschlössles zum erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Während im Finanzausschuss am 9. Oktober ein Empfehlungsbeschluss an den Stadtrat gefasst werden konnte, das Sanierungs- und Kaufangebot des Investors mit anschließender öffentlicher gastronomischer Nutzung des Objekts anzunehmen, musste der Investor sein Angebot kurz vor der Stadtratssitzung zurückziehen. Die Entwicklungen der letzten Tage mit persönlichen Angriffen hatten dazu geführt, dass sämtliche seiner gastronomischen Betreiberinteressenten abgesprungen waren.

Weitere Bewerbergespräche seien aber nicht ausgeschlossen.

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Der Stadtrat verwies die Angelegenheit daraufhin nach langer Diskussion zurück in den für städtische Liegenschaften zuständigen Finanzausschuss. Eine Verkaufs- oder Erbbaurechtslösung ist nach wie vor denkbar.

Zuvor hatte die Verwaltung hervorgehoben, dass Kaufpreis, Investitionsbereitschaft von Käufer und Gastronomiepächter sowie langfristige öffentliche gastronomische Nutzung für die Stadt die bestmögliche Lösung sei. Die umfangreichen Wegewidmungen am Hoyerberg mit den Nutzungsmöglichkeiten für Spaziergänger bleiben erhalten. Das Stellplatz- und Anbauthema erscheinen lösbar, auch wenn die Rahmenbedingungen (Außenbereich, Landschaftsschutzgebiet, Denkmalschutz, etc) nicht einfach sind.