Symbole der Patenschaft zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Bundeswehr im Sitzungssaal und den Einfahrtsstraßen

9.7.2020. Die Bundeswehr ging im Jahr 2019 förmlich mit der Stadt Kaufbeuren eine Patenschaft ein. Im Rahmen der Stadtratssitzung im Dezember 2019 wurde die Patenschaft einstimmig beschlossen und durch die Übergabe einer Urkunde offiziell.

Als äußere und dauerhafte Zeichen der engen Verbundenheit von Stadt und Bundeswehr in Kaufbeuren brachten Oberst Langer und Oberbürgermeister Bosse ein Symbol für Solidarität & Verbundenheit im Sitzungssaal des Kaufbeurer Stadtrates an. Die bekannte Gelbe Schleife ist künftig auch an 10 Einfahrtsstraßen nach Kaufbeuren zu sehen. Dies würdigt auch öffentlich wahrnehmbar die gute Zusammenarbeit und Verbindung.

Oberst Martin Langer ließ es sich nicht nehmen, selbst auf die Leiter zu steigen und die Tafel mit der Schleife im Sitzungssaal zu befestigen. Oberbürgermeister Bosse sicherte dabei die Leiter. Die fachgerechte Befestigung der 10 Schleifen an den Ortseingängen übernahm der städtische Bauhof.

Die Gelben Schleifen als Symbol für Solidarität & Verbundenheit mit der Bundeswehr fertigte die eigene Werkstatt des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abteilung Süd an. Sie tragen die Aufschrift „Unsere Soldaten – Unsere Bürger“ mit Wappen vom Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd sowie der Stadt Kaufbeuren.

Die Patenschaft soll dazu dienen, die Soldaten besser in ihre Umgebung zu integrieren und das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für die Bundeswehr zu fördern. Die gegenseitigen Kontakte und Beziehungen sollen gestärkt werden, gerade im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Personalgewinnung.

Der Patenschaftsantrag kam nicht überraschend: Die Stadt und das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd verbindet seit langem ein sehr gutes Verhältnis. Neben gemeinsamen Veranstaltungen wie dem Neujahrsempfang engagiert sich die Bundeswehr auch bei städtischen Veranstaltungen wie dem Tänzelfest. Oberst Martin Langer bestätigte das in seiner kurzen Ansprache: Er habe schon viele Dienststationen durchlaufen, nirgends sei die Zusammenarbeit mit der Verwaltung vor Ort so gut gewesen. Oberst Langer führte auch aus, dass intensiv daran gearbeitet werde, auch die technische Ausbildung der Luftwaffe in Kaufbeuren dauerhaft zu erhalten. Die Signale dafür seien gut und noch im Jahr 2020 könnte es positive Nachrichten dazu geben.

Natürlich hat auch die frohe Nachricht, dass die technische Ausbildung bis zum Jahr 2028 am Standort Kaufbeuren erhalten bleiben wird, zur Idee der Patenschaft beigetragen. „Die Tradition der Zusammenarbeit mit dem Fliegerhorst ist Jahrzehnte alt, umso mehr freue ich mich, dass die Kooperation durch die Patenschaft deutlich nach außen hin sichtbar wird“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Die Synergien zwischen der Stadt und der Bundeswehr werden immer weiter ausgebaut: das technische Ausbildungszentrum trat vergangenes Jahr erstmals als offizieller Bildungsförderer bei einem Projekt des Stadtmuseums auf. Auch die Verwaltung der Stadt Kaufbeuren ist durch die neue Patenschaft beauftragt, gemeinsame Aktivitäten zu pflegen und zu erweitern.