Technikerschule in Mindelheim ist beliebt

17.12.2015 Landkreis Unterallgäu. Die Technikerschule in Mindelheim ist beliebt: Laut stellvertretendem Schulleiter Peter Fischer gibt es drei- bis viermal so viele Bewerber, wie aufgenommen werden können.

Zusammen mit Schulleiter Reinhard Vetter informierte Fischer in der Sitzung des Unterallgäuer Kreistags über die Schule. Diese sei „top ausgestattet“ und die Schüler hätten gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Juli dieses Jahres habe man den ersten Jahrgang verabschiedet, sagte Fischer. Die Technikerschule gibt es seit September 2013, die Ausbildung dauert zwei Jahre. Alle 23 Schüler hätten den Abschluss geschafft und eine Stelle gefunden. Die Absolventen seien auf dem Arbeitsmarkt „weggegangen wie warme Semmeln“, so Fischer. Errichtet wurde die Schule vom Landkreis Unterallgäu.

Die Kosten für den Neubau samt Ausstattung betrugen laut Landrat Hans-Joachim Weirather 5,43 Millionen Euro. Eingeweiht wurde das Gebäude im Frühjahr dieses Jahres. Bis dahin fand der Unterricht in Räumen der Mindelheimer Berufsschule statt, die die Technikerschule betreibt.

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Weitere Themen aus dem Kreistag in Kürze

Beteiligungsbericht vorgestellt: Thema in der Sitzung war auch der Beteiligungsbericht 2014. Weirather stellte diesen kurz vor. In dem Bericht sind neben den Beteiligungen des Landkreises an Unternehmen des privaten Rechts wie zum Beispiel an der Unterallgäu Aktiv GmbH oder am Verkehrsverbund Mittelschwaben (VVM) auch die Beteiligungen an Zweckverbänden und dem Kommunalunternehmen Kreiskliniken enthalten. Aufgeführt sind wirtschaftliche Entwicklungen und Bilanzdaten.

Organisationsstruktur des Landratsamts: Zusammen mit Abteilungs- und Sachgebietsleitern erläuterte der Landrat die Organisationsstruktur des Landratsamts. „Fast alle Sachgebiete – manche mehr, manche weniger – sind mit dem Thema Asylbewerber befasst“, sagte Abteilungsleiterin Ulrike Klotz. Insbesondere seien aber das Jugendamt, das Ausländeramt und das Sozialamt damit beschäftigt. Das Jugendamt kümmert sich um unbegleitete minderjährige Asylbewerber. Das Sozialamt ist für den Vollzug des Asylbewerberleistungsgesetzes zuständig, also für die Kosten für Nahrung, Kleidung oder Unterbringung. Das Ausländeramt befasst sich mit den Asylverfahren und mietet zum Beispiel Unterkünfte an. Aktuell leben rund 1600 Asylbewerber im Unterallgäu.