Touristische Aktivitäten im südlichen Landkreis Ostallgäu an Ostern doch nicht verboten

10.4.2020 Landkreis Ostallgäu. Der Landkreis nimmt die formaljuristischen Bedenken des Bayerischen Innenministeriums gegen die Allgemeinverfügung zur Kenntnis und wird diese akzeptieren. Aber trotzdem: „BLEIB DAHOAM!“ – Die Ansage des Landkreises war nur logisch, damit es auch der Letzte kapiert. Aber formaljuristisch läuft der (Oster-) Hase anders.

Update zur Allgemeinverfügung Einschränkung am Osterwochenende

Der Landkreis Ostallgäu nimmt die formaljuristischen Bedenken des Bayerischen Innenministeriums gegen die Allgemeinverfügung zur Kenntnis und wird diese akzeptieren.

Die Polizei ist angehalten die Verfügung nicht zu vollstrecken, wohl aber die Einhaltung der bestehenden bayerischen Regelungen zur Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren.

Die Beschränkung des Ausflugsverkehrs war ein beherzter und mutiger Schritt, um die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen, die Einsatzkräfte (Bergwacht, Polizei) zu entlasten und die Kapazitäten der Krankenhäuser nicht zu belasten.

Nichtsdestotrotz stimmt die Zielrichtung der Verfügung mit der bayerischen Linie, sich nur in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung zu bewegen, absolut überein.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Wochenenden, dass bloße Appelle nicht von allen ernst genommen werden, war es der Versuch, die Polizei bei ihren Kontrollen und die Gemeinden im touristischen Süden bei ihren Bemühungen zu unterstützen.