Unterallgäuer Seniorenwohnheime schreiben 2018 voraussichtlich schwarze Zahlen

22.2.2018 Landkreis Unterallgäu. In diesem Jahr werden voraussichtlich alle drei Seniorenwohnheime des Landkreises schwarze Zahlen schreiben. Davon geht der Leiter der Heime, Ara Gharakhanian, in seiner Prognose für 2018 aus.

Er stellte im Ausschuss für Personal und Soziales des Unterallgäuer Kreistags die diesjährigen Wirtschaftspläne für die Heime vor.

Der Landkreis betreibt die Kreis-Seniorenwohnheime Am Anger in Bad Wörishofen, St. Martin in Türkheim und St. Andreas in Babenhausen. Gharakhanian rechnet damit, dass die Einrichtungen heuer ein Plus in Höhe von insgesamt 415.000 Euro erwirtschaften. Er nimmt Überschüsse von 71.000 Euro für Babenhausen, 118.000 Euro für Bad Wörishofen und 226.000 Euro für Türkheim an.

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Die Ansätze basieren nach seinen Worten auf einer vollständigen Auslastung der Heime und auf einem entsprechenden Mix der Pflegegrade der Bewohner. Werden die Ansätze wie angenommen erzielt, „können alle Kreis-Seniorenwohnheime Gewinnrücklagen für zukünftige Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen bilden“, sagte Gharakhanian.

Nach seinen Worten sind die Heime in den vergangenen Jahren wirtschaftlich immer stabiler geworden. „Wir sind auf einem guten Weg.“ Auch Landrat Hans-Joachim Weirather freute sich über die positive Entwicklung der Einrichtungen. Der Rechnungsprüfungsausschuss des Landkreises habe in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass die Heime Einnahmen erzielen müssen, mit denen Investitionen finanziert werden können.

Der Ausschuss für Personal und Soziales empfahl dem Kreistag, die Wirtschaftspläne der Kreis-Seniorenwohnheime wie vorgeschlagen anzunehmen.