Wangen verbucht 2018 steigende Übernachtungszahlen

13.5.2019 Wangen im Allgäu. Voller Freude und auch mit Erleichterung präsentiert Gästeamtsleiterin Belinda Unger die Tourismuszahlen von 2018.

„Das setzt uns natürlich schon unter Druck, wenn die Kollegen und Kolleginnen um uns herum und insgesamt im Allgäu ihre steigenden Übernachtungszahlen präsentieren“, so die Tourismusverantwortliche der Stadt Wangen. „Mit dem Wegfall des Gasthofes „Baumgarten“ hatten wir uns schon fast darauf eingestellt, keine steigende Zahlen vermelden zu können.“ Das Gegenteil ist der Fall, was sich in Zahlen so darstellt:

Insgesamt konnten 218.775 Übernachtungen verzeichnet werden. Davon sind allerdings 93.557 Übernachtungen der Fachklinik zuzuschreiben. Diese zählen nicht zu den touristischen Übernachtungen. Somit ergibt sich an touristischen Übernachtungen eine Zahl von 125.218 bei 47.011 Ankünften, was zu einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,7 Tagen führt. Wangen stellt sich somit als klassisches Kurzreiseziel dar, was für die Tourismusverantwortlichen keine Überraschung ist.

Die reisemobilen Gäste, die auf dem Wohnmobilstellplatz im Vorderen Ebnet übernachten, tragen mit 10% Anteil (12.818 Übernachtungen) zu diesem Ergebnis bei. Hier liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2 Tagen.

Die Zahlen an Übernachtungen in den Wangener Hotels und Gasthöfen beläuft sich mit 51.880 auf einen Anteil von 41%. Gerade in diesem Bereich konnte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 6,5% mit 3.054 mehr Übernachtungen verzeichnet werden. Und das wie gesagt trotz Wegfall eines Betriebes. Die Vermieter von Ferienwohnungen und Privatzimmern verzeichnen einen Anteil von 24% mit 30.272 Übernachtungen.

Legt man diese Zahlen bei der Berechnung der Bruttowertschöpfung für den Wirtschaftsfaktor Tourismus zu Grunde, beläuft sich diese aus den genannten Übernachtungszahlen auf 4,5 Mio. Euro. Dazu kommen noch etwa eine halbe Million Tagestouristen, die über 12 Mio.Euro in der Stadt ausgeben.

„Diese Zahlen zeigen, dass der Tourismus in Wangen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Wir arbeiten mit viel Energie und Herzblut daran, dass das auch so bleibt“, so Belinda Unger.