Zwei neue Rettungswagen für Kempten und das Oberallgäu

11.10.2018 Kempten im Allgäu. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu beauftragt das Bayerische Rote Kreuz sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe, ab dem 1. Februar 2019 zwei zusätzliche Rettungswagen in Durach und in Bad Hindelang zu betreiben.

Bei der regelmäßigen Überprüfung der rettungsdienstlichen Struktur hat das Münchner Institut für Notfallrettung und Medizinmanagement (INM) festgestellt, dass tagsüber sowie in den frühen Abendstunden sowohl im Stadtgebiet Kempten als auch im südlichen Landkreis Oberallgäu zwei zusätzliche Rettungswagen benötigt werden.

In dem Gutachten wurde empfohlen, eines der Fahrzeuge in Bad Hindelang zu stationieren und in Kempten die beiden vorhandenen Rettungswagen auf zwei Standorte zu verteilen. Neben der bestehenden Rettungswache an der Haubenschloßstraße solle eine neue Rettungswache im Bereich von Sankt Mang oder Durach eingerichtet werden.

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Der Vorsitzende des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, Oberbürgermeister Thomas Kiechle, ist sehr erfreut, dass damit die rettungsdienstliche Versorgung in der Region langfristig gesichert wird. „Durch die kompetenten Partner und das qualifizierte Personal, das dadurch zur Verfügung steht, wird eine bestmögliche und beständige Versorgung für Kempten und das Oberallgäu gesichert.“

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu hat von Anfang Juli bis Ende August die beiden neuen Standorte in einem europaweiten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Die zu vergebenden Konzessionen gelten jeweils für die Dauer von zehn Jahren.

Für den Standort in Bad Hindelang gab die Johanniter-Unfall-Hilfe das wirtschaftlichste Angebot ab. Ab dem 1. Februar 2019 wird dort täglich von 9 bis 21 Uhr ein Rettungswagen für Notfalleinsätze vorgehalten.

Für den neuen Standort an der nordwestlichen Ortsumgehungsstraße in Durach konnte einer Bietergemeinschaft bestehend aus dem Bayerischen Roten Kreuz sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe der Zuschlag erteilt werden. Dort wird ebenfalls ab dem 1. Februar 2019 täglich 24 Stunden lang ein Rettungswagen stationiert sein.

In der bestehenden Rettungswache an der Haubenschloßstraße verbleibt zukünftig ein Rettungswagen rund um die Uhr. Zusätzlich wird hier von Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr, freitags von 8 bis 23 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen von 9 bis 23 Uhr ein weiterer Rettungswagen bereitgehalten.