11.9.2019 – Lkw-Anhänger auf dem Parkplatz Strietwald-Süd komplett ausgebrannt

11.9.2019 Unterfranken. Am frühen Mittwochmorgen, gegen 03:15 Uhr, bemerkte der 39-jährige Fahrer aus Ungarn, eine Rauchentwicklung, die scheinbar von seinem Gliederzug (Lkw und Anhänger) zu kommen schien. Etwa 400 Meter vor dem Parkplatz Strietwald-Süd in Fahrtrichtung Nürnberg, lenkte er sein Gespann auf den Seitenstreifen, da er kurze Zeit später schon Flammen am Reifen des Anhängers erkannte.

Geistesgegenwärtig koppelte er das Zugfahrzeug, ein ungarischer Lkw, Mercedes Actros, vom Anhänger ab und fuhr mit diesem in den nahe gelegenen Parkplatz. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr und bevor der Fahrer irgendwelche Löscharbeiten beginnen konnte, stand der Anhänger lichterloh in Flammen.

Die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Großostheim und Mainaschaff konnten mit vereinten Kräften den Brand jedoch schnell unter Kontrolle bringen, konnten aber nicht verhindern, dass der Anhänger bis auf das Grundgestell ausbrannte.

Schwierig gestalteten sich jedoch die Nachlöscharbeiten. Die Ladung bestand aus insgesamt 36 Paletten mit ca. 15 Tonnen Textilien. Um die letzten Glutnester auch noch abzulöschen, mussten die Paletten mit Kleidung, oder was davon noch übrig geblieben war, abgeladen und ausgebreitet werden. In dieser Phase war die Autobahn in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt.

Erst gegen 04:50 Uhr konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Für den einsetzenden Berufsverkehr hatte das zur Folge, dass die Verkehrsteilnehmer sich einen Weg durch die Stadt Aschaffenburg suchen mussten, oder im kilometerlangen Stau standen. Die Umleitungsstrecken waren mehr als ausgelastet.

Vermutlich wurde der Brand durch einen technischen Defekt an den Bremsen ausgelöst.

Verletzt wurde niemand, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro am Anhänger.

Symbolfoto: Bayerische Polizei