12.7.2021 – Frau in Stein mit Messer verletzt

13.7.2021 Stein/Mittelfranken. Beamte der Polizeiinspektion Stein wurden am frühen Montagmorgen (12.7.2021) Zeugen eines ausufernden Familienstreits. Dabei erlitt eine 40-jährige Frau Stichverletzungen.

Ein Zeuge teilte der Polizei einen Streit zwischen einem Pärchen in der Schillerstraße mit. Als die Streife der Polizeiinspektion Stein vor dem Mehrfamilienhaus eintraf, war eine Auseinandersetzung zwischen einem jungen Mann und einer Frau in vollem Gange. Noch bevor sich die Polizisten nähern konnten, griff der 29-jährige Mann die Frau mit einem Messer an und verletzte sie an der Schulter.

Die beiden Polizeibeamten schritten sofort ein und konnten den Angreifer schließlich mittels unmittelbaren Zwangs und unter Verwendung des Einsatzstocks überwältigen und festnehmen.

Die stark alkoholisierte 40-jährige Frau erlitt durch den Angriff Verletzungen an der Schulter. Der 29-Jährige wies ebenfalls eine Verletzung an der Hand auf. Der verständigte Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung der Frau. Sie wurde anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt. Bei einem durchgeführten Alkoholtest wurde bei der Verletzten ein Wert von rund vier Promille Alkohol festgestellt.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung am Tatort durch. Das Tatmittel, ein Messer, wurde sichergestellt.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth hat die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Der Festgenommene wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zwischen den beiden Personen bereits im Wohnhaus in der Schillerstraße zum Streit gekommen sein, der sich schließlich auf die Straße verlagerte.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise, insbesondere zu den vorangegangenen Streitigkeiten oder dem Geschehensablauf an sich, geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

(Symbolfoto, Quelle: Bayerische Polizei)