17.9.2014 – Brand in Kirchgattendorf

18.9.2014 Kirchgattendorf/Oberfranken. Ein landwirtschaftliches Anwesen wurde am Mittwochnachmittag in der Hauptstraße in Kirchgattendorf ein Raub der Flammen.

Weit über 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz und kämpfen gegen das Feuer. Nach derzeitigem Stand zogen sich zehn Personen leichte Verletzungen zu. Mindestens zwei Tiere kamen bei dem Brand um.

Gegen 14.30 Uhr meldete ein im Raum Hof befindlicher Polizeihubschrauber die über Gattendorf stehende Rauchsäule. Gleichzeitig gingen auch bei der Integrierten Leitstelle Hochfranken die ersten Meldungen über den Brand ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune des Dreiseitenhofs bereits im Vollbrand.

Die Flammen griffen rasend schnell auch auf die weiteren Stallungen und das Wohnhaus über. Bei ersten Rettungsversuchen zogen sich zehn Personen leichte Rauchgasvergiftungen zu. Hierunter befanden sich die im Anwesen wohnende Familie, Ersthelfer und Feuerwehreinsatzkräfte.

Etwa 100 Stück Milch- und Jungvieh konnten größtenteils aus dem Stall gerettet und auf eine angrenzende Wiese getrieben werden. Einige Tiere halten sich aber noch im Rauch auf. Mindestens zwei Tiere kamen bei dem Brand um. In den Stallungen war neben landwirtschaftlichen Gerätschaften überwiegend Stroh gelagert.

Die gut 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk waren unermüdlich im Einsatz. Das landwirtschaftliche Anwesen dürfte aber vollständig zerstört sein. Der Sachschaden dürfte sich im Bereich einer mittleren sechsstelligen Summe bewegen.

Brandermittler der Kriminalpolizei Hof haben vor Ort die ersten notwendigen, kriminalpolizeilichen Ermittlungen aufgenommen. Zur Brandursache können derzeit keine belastbaren Aussagen getroffen werden.