18.3.2020 – Unfall auf der A9 bei Münchberg

19.3.2020 Münchberg. Drei Verletzte und rund 35.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls vom Mittwochnachmittag auf der Autobahn A9 bei Münchberg.

Gegen 16:15 Uhr war eine 22-jährige Opelfahrerin aus dem Landkreis Hof gemeinsam mit ihrer 56-jährigen Mutter auf der Autobahn unterwegs. Sie fuhr auf dem mittleren Fahrstreifen und wechselte mit ihrem Opel auf den linken Fahrstreifen, um einen Sattelzug zu überholen.

Bei diesem Fahrmanöver unterschätzte sie wohl die Geschwindigkeit des Audis eines ebenfalls 22-jährigen Mannes aus Fürth. Ihm gelang es trotz einer Vollbremsung nicht, einen massiven Auffahrunfall zu vermeiden.

Der Aufprall war so heftig, dass der Opel regelrecht nach vorne katapultiert wurde und seitlich noch gegen einen rechts fahrenden Sattelzug schleuderte, den ein 46-jähriger Brummi-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen steuerte.

Beide Autos kamen mit massiven Beschädigungen auf der Fahrbahn zu stehen. Der Sattelzug hielt indes am Standstreifen nach der Unfallstelle, die sich über eine Länge von über 200 Meter erstreckte.

Über die verständigte Einsatzzentrale wurden Helfer der Feuerwehr aus Münchberg sowie des Rettungsdienstes nebst einem Notarzt alarmiert. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz und musste auf der Fahrbahn landen.

Während die Fahrer der beiden Unfallfahrzeuge mit relativ glimpflichen Blessuren davonkamen, erlitt die 56-jährige Beifahrerin schwerere Verletzungen. Der Rettungshubschrauber brachte sie in ein Bayreuther Krankenhaus.

Ein Staatsanwalt aus Hof ordnete die Sicherstellung der beiden Fahrzeuge sowie die Hinzuziehung eines Gutachters an. Die Fahrbahn in Richtung Norden war während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis in die Abendstunden teilweise gesperrt. Es kam zu kilometerlangen Staus.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)