18.7.2013 – Unfall auf A3 zwischen Schlüsselfeld und Geiselwind

18.7.2013. Nach einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen hat sich auf der A3 am Donnerstagvormittag ein schwerwiegender Folge-Unfall am Stauende ereignet, bei dem ein VW-Fahrer schwere Verletzungen erlitten hat.

Die Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried hat die Unfallermittlungen aufgenommen.

Gegen 10:20 Uhr herrschte auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg hohes Verkehrsaufkommen. Zu diesem Zeitpunkt war ein BMW-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Geiselwind in Richtung Würzburg unterwegs. Ein nachfolgender Sprinter, der hinter ihm auf dem linken Fahrstreifen fuhr, konnte aufgrund eines leichten Rückstaus nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den BMW auf. Dabei erlitt der BMW-Fahrer ein Schleudertrauma.

Aufgrund dieses Unfalls staute sich der Verkehr und die Fahrzeuge bildeten eine Rettungsgasse. Der Fahrer eines Ford Mondeo erkannte die Situation zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in das Stauende. Der 36-Jährige aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein versuchte zwar noch, in die Rettungsgasse auszuweichen, kollidierte dann aber auf dem rechten Fahrstreifen mit einem VW Touran.

Dadurch wurde der Mondeo nach rechts von der Fahrbahn geschleudert und das total beschädigte Fahrzeugwrack blieb circa 60 Meter weiter in einem Acker liegen. Der Touran-Fahrer wurde schwer verletzt und musste vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. An dem Unfallgeschehen war außerdem noch ein Toyota mit niederländischem Kennzeichen beteiligt. Dessen Fahrer blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen ca. 30.000 Euro betragen.

Die A3 war bis circa 11.30 Uhr in Richtung Würzburg komplett gesperrt, danach konnte der linke Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ab etwa 12:00 Uhr waren die Bergungsarbeiten schließlich beendet und die A3 war in Richtung Würzburg wieder frei befahrbar.

An der Unfallstelle waren neben dem Rettungshubschrauber auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt. Die Autobahnpolizei war mit insgesamt sieben Streifen vor Ort und wurde von zwei weiteren Besatzungen aus Bamberg und Kitzingen unterstützt.

Die Polizei kümmerte sich hauptsächlich um die Unfallaufnahme sowie die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen, da aufgrund der Totalsperre der Verkehr zunächst an der Anschlussstelle Schlüsselfeld abgeleitet werden musste.


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