26.12.2019 – Unfälle auf der A9 zwischen Berg und Rudolphstein

27.12.2019 Oberfranken. Zwei Verkehrsunfälle wegen nicht angepasster Geschwindigkeit innerhalb kurzer Zeit musste die Verkehrspolizei Hof am Donnerstagmittag auf der Autobahn A9, Fahrtrichtung Berlin, zwischen Berg und Rudolphstein aufnehmen.

Gegen 11:20 Uhr verlor ein 22-jähriger Mann aus Eckersdorf wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Fahrstreifenwechsel auf der feuchten Fahrbahn die Herrschaft über seinen Mercedes.

Bei etwa 190 Stundenkilometern geriet das Auto ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Nach einigen Umdrehungen kam der Wagen mit Totalschaden auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Der junge Mann erlitt dabei leichte Verletzungen und begab sich selbst zu einem Arzt. Umherfliegende Trümmer beschädigten zwei Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn. Der Gesamtsachschaden wird auf 42.000 Euro geschätzt.

Ein nachfolgender 41-jähriger Leipziger erkannte den Unfall rechtzeitig und bremste seinen Audi stark ab. Ein hinter ihm fahrender 31-jähriger Audi-Fahrer aus dem Allgäu reagierte allerdings zu spät und fuhr auf.

Der Sachschaden bei diesem Unfall beträgt rund 4.000 Euro. Für die Reinigung der stark verschmutzten Fahrbahn und die notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen war die Autobahnmeisterei Münchberg im Einsatz.

(Symbolfotos: Bayerische Polizei)