27.4.2019 – Schlägerei auf dem Autohof Werneck

27.4.2019 Werneck/Unterfranken. In der Nacht zum Samstag ist es in einem Schnellrestaurant am Autohof Werneck zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Frauen und einer Gruppe Fußballfans gekommen. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck hat gegen mehrere Personen strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auf dem Rückweg aus Großasbach legte ein Reisebus mit rund 50 Fans des Halleschen FC einen Zwischenstopp am Autohof Werneck ein.

Als eine 21-Jährige aus dem Landkreis Würzburg mit ihrer drei Jahre älteren Begleiterin ein dortiges Schnellrestaurant betrat, soll es zunächst zu „verbalen Entgleisungen“ von Seiten der zum Teil alkoholisierten Fußballfans gekommen sein.

Nach wechselseitigen Beleidigungen soll zunächst die 21-Jährige handgreiflich gegenüber dem einen oder anderen Fußballfan geworden sein. Es folgte eine handfeste Auseinandersetzung, die sich letztlich ins Freie verlagerte.

Im Außenbereich wurde die Mutter der 21-Jährigen auf die Situation aufmerksam, die ihrer Tochter zur Hilfe eilte. Im weiteren Verlauf sollen es zu tätlichen Übergriffen der Fußballfans auf die 21-Jährige, ihre Mutter und ihrer Begleiterin gekommen sein, die dabei allesamt leichte Verletzungen davontrugen. Mindestens zwei Fußballfans wurden ebenfalls leicht verletzt.

Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck war mit mehreren eigenen Streifenbesatzungen und Unterstützungskräften aus Schweinfurt schnell vor Ort. Die Beamten stellten die Personalien der Beteiligten fest, dokumentierten die Verletzungen und führten erste Vernehmungen durch.

Aus den Reihen der Fußballfans konnten sechs Männer im Alter von 19, zweimal 28, zweimal 29 und 54 Jahren als Tatverdächtige identifiziert werden, die dem Sachstand nach für Beleidigungen und Körperverletzungsdelikte in Betracht kommen.

Auch gegen die 21-Jährige wird wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung ermittelt. Insbesondere die exakten Tatabläufe und die jeweiligen Tatbeteiligungen sind Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten alle Beteiligten ihren Weg fortsetzen.