8.11.2013 – CO-Vergiftungen in Oberwerrn

9.11.2013 Oberwerrn. Im Verlauf eines Go-Kart-Rennens im Niederwerrner Ortsteil Oberwerrn haben am Freitagabend elf Personen u.a. über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl geklagt.

Sie wurden alle in Krankenhäuser eingeliefert, acht von ihnen wurden dort stationär behandelt. Bei ihnen hatten sich erhöhte CO-Werte herausgestellt. Im Laufe des Samstags können alle die Kliniken jedoch wieder verlassen.

Wie es zu diesen erhöhten CO-Werten gekommen ist, steht bislang noch nicht fest. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Schweinfurt .

Es war eine Veranstaltung eines lokalen Fernsehsenders und eines lokalen Anzeigenblattes, bei denen Fahrer von elf Teams verschiedener Firmen an einem Go-Kart-Rennen teilnahmen. Diese fand auf einer Indoor-Kartbahn statt, wobei sich in Spitzenzeiten bis zu 100 Personen eingefunden hatten. Im Laufe der zahlreichen Rennen klagten schließlich mehrere der anwesenden Personen über Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.

Daraufhin wurden kurz vor 22:00 Uhr der Rettungsdienst und auch die Polizei verständigt. Die Betroffenen wurden in Schweinfurter Krankenhäuser eingeliefert bzw. begaben sich selbst dorthin. Fünf Männer und drei Frauen im Alter von 21 – 45 Jahren wurden stationär aufgenommen.

Nach der Mitteilung der Kliniken am Samstagmorgen hatten die weiteren Untersuchungen bei den Patienten ergeben, dass bei ihnen erhöhte CO-Werte im Blut nachgewiesen wurden.

Erste Überprüfungen hatten ergeben, dass die Lüftungsanlage der Indoor-Kartbahn eingeschaltet war. Bei den weiteren Ermittlungen geht es jetzt darum herauszufinden, worauf ein erhöhter CO-Wert am späten Freitagabend zurückzuführen ist. Von der Oberwerrner Feuerwehr wurden deswegen bereits zwei Messungen in der Go-Kart-Bahn durchgeführt. Diese Messungen werden im Laufe des heutigen Samstags fortgesetzt.

Vor Ort sind momentan (Stand: 12:40 Uhr) neben Polizei und Feuerwehr auch Vertreter des Landratsamts Schweinfurt sowie der Gemeinde Niederwerrn und ein Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Schweinfurt dauern an.


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