10.11.2018 – Polizeieinsatz in München

11.11.2018 München. Anlässlich einer Fußballveranstaltung in einem Stadion im Münchner Osten, reisten die Anhänger des Gastvereins, neben anderen Verkehrsmitteln, auch über den Hauptbahnhof München an.

Gegen 12:20 Uhr entstand dort an dem Bahnsteig des eigens eingerichteten U-Bahn-Sonderzuges ein derart starkes Gedränge, dass zur Abwehr etwaiger dadurch entstehender Gefahren, Zwangsmaßnahmen eingesetzt werden mussten. Diese erfolgten vor allem in Form eines Zurückdrängens.

Dabei schlug ein unbekannter Täter einem eingesetzten Polizeibeamten in das Gesicht und verletzte ihn dadurch. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und war nicht mehr dienstfähig.

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Auf dem Weg zum beziehungsweise am Gästeeingang des Stadions selbst machten eine ähnliche Situation und die Fantrennung vereinzelt die Anwendung analoger Zwangsmaßnahmen erforderlich.

Während der Spielzeit und in temporären Zusammenhang kam es insgesamt zu rund vier Körperverletzungsdelikten – auch zum Nachteil der eingesetzten Polizeibeamten. Vereinzelt wurden verbotswidrig pyrotechnische Gegenstände abgebrannt.

Insgesamt sieben Tatverdächtige unterschiedlicher Delikte (darunter Körperverletzungsdelikte / Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung) im Alter von 24 – 47 Jahre mussten vorläufig festgenommen beziehungsweise eine Person, vorwiegend auf Grund aggressiver Handlungen, in Gewahrsam genommen werden. Auch hierzu mussten zum Teil Zwangsmaßnahmen eingesetzt werden.

Bei den Abwanderungsbewegungen kam es zu einem wiederholten Flaschenwurf nach Polizeibeamten. Diese wurde dadurch jedoch nicht verletzt. Nicht nur zu Verzögerungen bei der Heimreise, sondern auch im regulären Bahnverkehr, führte die mehrfache missbräuchliche Verwendung von Nothilfeeinrichtungen durch Unbekannte im U-Bahn-Sonderzug.

Gegen 17:30 Uhr kam es zu einer gewaltsamen Wegnahme eines Vereinsschals. Mehrfach war polizeiliches Einschreiten notwendig.

Der polizeiliche Einsatz war gegen 18:40 Uhr beendet.