15.5.2019 – Festnahme nach Banküberfall in München

15.5.2019 München. Wie bereits berichtet, betrat am Dienstag, 14.5.2019, gegen 17:45 Uhr, ein Unbekannter eine Bank in der Arnulfstraße. Er betrat unmaskiert die Filiale und begab sich zu einem Kassenschalter, in dem sich zwei Bankangestellte befanden. Dort hielt er die von ihm mitgeführte Sporttasche in die Höhe, behauptete in dieser befinde sich ein Bombe und forderte Geld.

Dem Täter wurden über zehntausend Euro ausgehändigt, die er in seiner Sporttasche verstaute und die Bank verließ. Die Tathandlung wurde durch die Überwachungskameras der Bank aufgezeichnet.

Aufgrund der über die Jourstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft München I eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung mit dem Bild des Tatverdächtigen meldeten sich Kontrollschaffner der MVG, welche angaben, diese Person kurze Zeit vor der Tat kontrolliert zu haben und deshalb die Personalien des Beschuldigten nennen konnten. Die eingeleitete Fahndung nach dem Beschuldigten verlief anfänglich erfolglos.

Am Mittwoch, 15.5.2019, gegen 05:30 Uhr, meldete sich telefonisch ein Fahrgast bei der Polizei, der den Beschuldigten in der S-Bahn der Linie 8 wiedererkannt hatte. Der Beschuldigte (ein 28-jähriger deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck) wurde kurz danach beim Aussteigen an der Haltestelle Donnersberger Brücke von Polizeibeamten festgenommen.

Er trug noch dieselbe Kleidung wie zur Tatzeit, führte auch die Sporttasche mit sich, in der große Teile der Tatbeute sichergestellt werden konnten. Eine Bombe befand sich nicht in der Tasche. Er wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.