17.3.2018 – Demonstrationen in München

18.3.2018 München. Am 17.03.2018 fanden verschiedene größere demonstrative Versammlungen in der Münchner Innenstadt statt.

Gegen 13.30 Uhr begann am Max-Joseph-Platz eine stationäre Versammlung von „Bellevue di Monaco“, an der ca. 2.000 Personen teilnahmen und die nach einem störungsfreien Verlauf gegen 14.25 Uhr beendet wurde.

Gegen 14.45 Uhr startete am Gärtnerplatz eine Versammlung mit ca. 400 Teilnehmern, die sich inhaltlich gegen Pegida richtete. Die Teilnehmer zogen dabei über die Fraunhofer- und Frauenstraße zum Isartorplatz, wo die Versammlung um 16.35 Uhr beendet wurde.

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Um 15.05 Uhr startete am Marienplatz die Versammlung des Pegida-Fördervereins aus Dresden, bei der in der Spitze bis zu 200 Teilnehmer anwesend waren. Gegen diese Versammlung protestierten am selben Ort ca. 2.500 Personen. Um 16.05. Uhr zogen die Pegida Demonstranten über den Thomas-Wimmer-Ring und die Maximilianstraße zum Marienplatz, wo sie um 16.55 Uhr wieder ankamen. Die Pegida Versammlung wurde dort um 17.55 Uhr beendet.

Am Rand stehende Angehörige, der mit etwa 200 Personen vertretenen autonomen Szene, versuchten mehrfach auf den abgesperrten Zugweg zu gelangen und den Demonstrationszug zu stören. Dies konnte von den Einsatzkräften verhindert werden. Meist wurden die störenden Personen zurück geschoben und am Vordringen gehindert.

Vereinzelt mussten im Bereich Maximilian-/Dienerstraße Schlagstock und Pfefferspray gegen diese Personen eingesetzt werden.

Diese Randerscheinungen beeinflussten aber nicht die polizeiliche Einschätzung, dass die Versammlungen friedlich sowie konfliktfrei blieben und sich in einem grundgesetzkonformen Rahmen bewegten.

Es kam zu zehn Anzeigen, hauptsächlich wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Für die Betreuung der Versammlungen waren 500 Polizeibeamte eingesetzt.