21.5.2019 – Bedrohungslagen an Schulen in Unterschleißheim und Mittersendling

21.5.2019 München. Am Dienstag, 21.5.2019, gegen 06:45 Uhr, wurde die Polizei informiert, dass ein bislang Unbekannter einer Angestellten eines Schulzentrums in der Birkenstraße (Lohhof/Unterschleißheim) gegenüber geäußert hätte, dass er dort einen gefährlichen Gegenstand abgelegt habe.

Daraufhin wurde sofort ein Einsatz begonnen, um eine mögliche Bedrohung abzuklären. Das Schulgelände wurde gegen 07:00 Uhr abgesperrt.

Schüler befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in den dortigen Einrichtungen. Das Gelände wurde abgesucht. Diese Maßnahmen wurden gegen 10:00 Uhr beendet. Ein gefährlicher Gegenstand wurde nicht gefunden. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Unbekannten laufen.

Die eintreffenden Schüler wurden in anderen Gebäuden untergebracht und zum Teil wieder nach Hause geschickt. Ein Teil der Einrichtungen bleibt aufgrund von Entscheidungen der betroffenen Schulleitungen heute geschlossen.

An dem Einsatz waren über 80 Polizeibeamte beteiligt.

Gegen 07:20 Uhr wurde die Polizei informiert, dass an einer Schule in der Wackersbergerstraße (Mittersendling) eine E-Mail mit einem unspezifischen Inhalt einging, der eine mögliche Bedrohungslage ausdrückte. Sofort fuhren Einsatzkräfte der Münchner Polizei zu der Örtlichkeit und sperrten das Gelände, inklusive einer benachbarten Schule ab.

Schüler befanden sich noch nicht in den Schulen. Ein Teil der eintreffenden Schüler wurden wieder nach Hause geschickt. Die anderen Schüler wurden von Lehrkräften in einem benachbarten Gebäude betreut.

Sofortige Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zu einem 30-jährigen Münchner, der die E-Mail abgeschickt hatte. Er wird momentan vernommen. Eine konkrete Bedrohung für die Schulen bestand nicht. Auch besteht keine Verbindung zum Sachverhalt Birkenstraße (siehe oben). Daraufhin konnte der Einsatz an den Schulen gegen 10:00 Uhr beendet werden.

Nach einer eigenständigen Entscheidung der Schulen bleiben diese heute geschlossen.

An dem Einsatz waren über 40 Polizeibeamte beteiligt.