21.5.2019 – Messerangriff in Gronsdorf

22.5.2019 Gronsdorf/München. Am Dienstag, 21.5.2019, gegen 11:50 Uhr, geriet ein 34-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Ebersberg mit zwei Bauarbeitern (21 und 48 Jahre alt, beide aus München) in einen zunächst verbalen Streit. Auslöser des Streits waren parkende Baufahrzeuge, welche die Fahrbahn übermäßig verengen würden.

Die Auseinandersetzung an der Baustelle in Gronsdorf eskalierte. Der 21-jährige Bauarbeiter stach dem 34-Jährigen mit einem Messer in den Bauch, wodurch dieser schwer verletzt wurde. Er musste durch den Rettungsdienst zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

Die beiden Bauarbeiter konnten durch die eingetroffenen Polizeibeamten noch am Tatort festgenommen werden. Dabei wurde festgestellt, dass sich der 48-Jährige im Zuge der Auseinandersetzung eine schwere Beinverletzung zugezogen hatte und ärztlich behandelt werden musste.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden durch das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) übernommen.

Gegen den 21-Jährigen wurde am Mittwoch, 22.05.2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I durch den zuständigen Ermittlungsrichter ein Haftbefehl wegen des versuchten Totschlags erlassen.

Gegen den 48-Jährigen erhärtete sich der Tatverdacht wegen eines Tötungsdeliktes nicht. Er wurde am Dienstag, 21.5.2019 durch die Staatsanwaltschaft München I wieder entlassen.