22.11.2018 – Großeinsatz am Bahnhof München

23.11.2018 München. Neben durchgängigen Streifendiensten, werden die Beamten der örtlich zuständigen Polizeidienststellen aus vielfältigen Gründen täglich zu rund 25 Einsätzen im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs sowie dessen Umfeld gerufen.

Durch kontinuierliche Präsenz und dem dadurch möglichen frühzeitigen Einschreiten gegen Verursacher von Sicherheits- und Ordnungsstörungen, werden einige Straftaten bereits im Vorfeld abgewehrt. Die sichtbare Präsenz des – dort seit Juli 2018 tätigen – Kommunalen Außendiensts sowie dessen eigenständiges Einschreiten bereits bei niederschwelligen Störungen tragen hierzu bei.

Hierdurch wird außerdem ein permanent hoher Überwachungsdruck, der vornehmlich durch die regelmäßigen Schwerpunkteinsätze und wiederholt stattfindende behördenübergreifende Großkontrollen entsteht, auf potenzielle Straftäter aufgebaut und verhindert die Entstehung von Kriminalitätsschwerpunkten.

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Am Donnerstag, 22.11.2018, fand deshalb in Kooperation mit der Bundespolizei, dem Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München und dem Hauptzollamt München – Finanzkontrolle Schwarzarbeit ein weiterer umfangreicher Schwerpunkteinsatz statt. Dies ist damit bereits die zweite Großkontrolle im Jahr 2018.

Im Gesamtverlauf der beinahe ganztägigen Kontrollen wurden rund 460 Personenkontrollen und Identitätsfeststellungen durchgeführt. Rund 8 dieser Personen waren aus unterschiedlichen Gründen zur Fahndung ausgeschrieben.
Beinahe 60 Personen musste ein Platzverweis erteilt werden. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Auf Grund der intensiven Kontrollen konnten 9 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgeklärt werden. Außerdem wurden 19 weitere Straftaten (wie beispielsweise Hausfriedensbruch) festgestellt.

Bei den bereits in der frühen Morgenstunden beginnenden Kontrollen konnten, vermutlich witterungsbedingt, nur wenige verweilende Personen angetroffen werden. Dennoch musste einigen dieser Personen bereits ein Platzverweis erteilt werden. Bis in die frühen Nachmittagsstunden konnten nur vereinzelt entsprechende Personengruppen festgestellt und kontrolliert werden. Dies setzte sich bis spät abends fort.

Hinsichtlich des ab 22:00 Uhr geltenden Alkoholverbots wurden in Folge dieser Schwerpunktkontrolle insgesamt drei Verstöße festgestellt. Bei den Kontrollen zweier Gaststättenbetriebe im Bereich der Schwanthalerstraße konnten mehrere arbeitsrechtliche sowie ausländerrechtliche Verstöße zur Anzeige gebracht werden.

Bei dem bis etwa 23:00 Uhr andauernden Kontrollen waren im Gesamtverlauf insgesamt über 250 Einsatzkräfte der Polizei München, Bundespolizei, des Kommunalen Außendienstes und des Hauptzollamts München – Finanzkontrolle Schwarzarbeit beteiligt.

Weiterhin bitten wir die Münchner Bevölkerung, verdächtige Wahrnehmungen und Auffälligkeiten unverzüglich dem Polizeinotruf 110 zu melden. Nur so kann ein schnelles Eingreifen der Polizei bei Sicherheits- oder Ordnungsstörungen gewährleistet werden.

Ein besonderer Dank gilt auch wieder der Münchner Bevölkerung, welche viel Verständnis und Unterstützung für die Schwerpunktkontrolle entgegen gebracht hat.