28.6.2020 – Verdächtige Wahrnehmung sorgt in München für größeren Polizeieinsatz

29.6.2020 München. Am Sonntag, 28.6.2020, gegen 01:00 Uhr, meldete eine Anruferin dem Polizeinotruf, dass sie auf einem Radweg an der Isar in der Nähe des Tucherparks beim Vorbeiradeln einen Rucksack mit einem Blutfleck gefunden habe.

Im Rucksack befand sich der Ausweis einer 28-jährigen Münchnerin, daneben lag eine Brille am Boden.

Zunächst wurde davon ausgegangen, dass es sich möglicherweise um ein Gewaltdelikt handeln könnte. Aufgrund dessen wurde damit begonnen, das nähere Umfeld durch starke Polizeikräfte abzusuchen. Außerdem wurden ein Polizeihubschrauber und ein Personensuchhund angefordert.

Parallel erfolgten Nachfragen beim Rettungsdienst und in den Münchner Krankenhäusern.

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise nicht um eine Straftat handelte.

Durch Ermittlungen gelang es der Polizei, Kontakt zu der 28-jährigen Münchnerin aufzunehmen. Sie befand sich zuvor in der Nähe auf einer privaten Feier und fuhr anschließend mit dem Fahrrad nach Hause.

An der Einsatzörtlichkeit stürzte sie, verletzte sich hierbei leicht und verlor ihren Rucksack. Dies bemerkte sie erst später.

Positiv zu erwähnen ist, dass die Anruferin sich nicht gescheut hat, die Münchner Polizei zu informieren.

Hinweis:

Wann immer Sie etwas Verdächtiges beobachten oder der Meinung sind, jemand sei in Gefahr oder eine Straftat sei geschehen, scheuen Sie sich nicht, den Polizeinotruf 110 zu wählen.