28.9.2019 – Unfall auf der Maria-Ward-Straße in München

29.9.2019 München. Am Samstag, 28.9.2019, gegen 17:00 Uhr, fuhr ein 30-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Pkw BMW auf der Maria-Ward-Straße stadteinwärts.

Der Fahrzeugführer bemerkte am Ende der Straße, dass eine Durchfahrt aufgrund vorhandener Metallpfosten zum Schloss Nymphenburg nicht möglich ist und setzte sein Fahrzeug rückwärts in Bewegung.

Nach dem Vorbeifahren an einer auf dem rechten Gehweg befindlichen Fußgängergruppe, stieß er mit dem rechten Reifen gegen den Randstein des Gehweges. Der 30-Jährige versuchte daraufhin gegenzulenken, beschleunigte allerdings und verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Er stieß mit dem linken Reifen gegen den Randstein des Gehweges und kollidierte danach mit der Grundstücksmauer des angrenzenden Anwesens. Der Pkw verkeilte sich so, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war.

In der Maria-Ward-Straße befanden sich zum Unfallzeitpunkt mehrere Fußgänger, welche in eine dortige Hofeinfahrt springen mussten, um nicht vom Pkw erfasst zu werden. Sie blieben unverletzt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte für eine Alkoholisierung des Fahrzeugführers. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Des Weiteren stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer sich den Autoschlüssel ohne Einverständnis der eigentlichen Fahrzeughalterin angeeignet hatte.

Am Pkw BMW und an der Grundstücksmauer entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro.

Gegen den Fahrzeugführer wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeuges ermittelt.

Während der Unfallaufnahme musste der südliche Teil der Maria-Ward-Straße für den Pkw-Verkehr gesperrt werden. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere die beteiligten Fußgänger, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Symbolfoto: Bayerische Polizei