29.4.2021 – Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

29.4.2021 München. Im Zeitraum von Mittwoch, 28.4.2021, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 29.4.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen.

Knapp 1.400 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 56 Verstöße angezeigt.

Am Mittwoch, 28.4.2021, wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr mitgeteilt, dass sich auf dem Gelände einer Tankstelle in Moosach mehrere Personen aus der sogenannten Autoposer-Szene aufhalten.

Vor Ort wurden ca. 50 Personen festgestellt, welchen nach Rücksprache mit dem Hausrechtsinhaber allen ein Platzverweis erteilt wurde.

Eine der betroffenen Personen, ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg, beleidigte und bedrohte daraufhin einen Polizisten verbal. Er widersetzte sich in der Folge einer Identitätsfeststellung durch so aggressives Verhalten, dass er letztendlich kurzfristig am Boden fixiert und anschließend gefesselt werden musste.

Bei dieser Aktion wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Der 20-Jährige selbst blieb unverletzt und wurde nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

Durch einen Angestellten der Tankstelle wurde für die Nachtstunden der Parkplatz auf dem Gelände abgesperrt, um einen erneuten Zulauf zu verhindern.

(Symbolfoto, Quelle: Bayerische Polizei)