3.10.2019 – Mehrere Verkehrsunfälle mit E-Scooter in München

4.10.2019 München. Unfall 1:
Am Donnerstag, 3.10.2019, gegen 11:50 Uhr, war eine 68-Jährige aus Baden-Württemberg mit einem E-Scooter auf dem Radweg an der Kreuzung Perlacher Straße / Deisenhofener Straße unterwegs.

Dort stürzte sie ohne weitere Fremdeinwirkung auf den Asphalt. Sie schlug auf und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Sie begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Unfall 2:

Am Donnerstag, 3.10.2019, gegen 23:55 Uhr, fuhr ein 40-Jähriger aus München mit einem E-Scooter auf der Winzererstraße stadteinwärts. Vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung stürzte der 40-Jährige dort ohne Fremdeinwirkung auf die Straße. Mit einer Kopfplatzwunde wurde er zur stationären Behandlung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Unfall 3:

Am Freitag, 04.10.2019, gegen 00:55 Uhr, waren ein 19-Jähriger und eine 17-Jährige, beide aus München, zu zweit auf einem E-Scooter in der Griegstraße unterwegs. Auf Höhe der Wilhelm-Raabe-Straße kamen die beiden zu Sturz. Der 19-Jährige erlitt hierbei Abschürfungen an der linken Hand, die 17-Jährige wurde mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus gebracht. Beide Personen waren alkoholisiert. Gegen beide wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:

• Da es sich bei E-Scootern um Kraftfahrzeuge handelt, gelten auch die Regeln zu Alkohol und Drogen, insbesondere die 0,5 Promille-Grenze. Aber bereits ab 0,3 Promille kann eine Straftat vorliegen, sofern eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit gegeben ist. Ab 1,1 Promille ist jedenfalls eine absolute Fahruntüchtigkeit gegeben. ACHTUNG: In der Probezeit nach Fahrerlaubniserwerb oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres gilt 0,0 Promille.

• Auf Elektrokleinstfahrzeugen ist die Personenbeförderung nicht erlaubt.

• Stürze oder Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern können schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Auch wenn gesetzlich keine Vorgaben bestehen, sollte freiwillig ein Helm getragen werden.

Symbolfoto: Bayerische Polizei