31.1.2019 – Missbrauch von Notrufen in München

31.1.2019 München. Am Donnerstag, 31.1.2019, gegen 00:35 Uhr, wählte ein Mann die Telefonnummer der Polizeiinspektion 14 (Westend) und gab dort glaubhaft an, dass er sich gerade in der Müllerstraße befände und dort mit einer Schrotflinte bedroht werde. Anschließend legte er sofort auf.

Unverzüglich wurden mehrere Streifen alarmiert und begaben sich in die Müllerstraße. Da von einem Täter mit einer Schusswaffe ausgegangen wurde, zogen die Polizeibeamten ihre Schutzausrüstungen an und suchten die Müllerstraße ab.

Parallel dazu konnte über die Telefonnummer der Anrufer ermittelt werden. Bei ihm handelt es sich um einen 21-jährigen Münchner.

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Bei einer Überprüfung an seiner Wohnadresse in Ramersdorf, konnte lediglich die Schwester angetroffen werden. Sie konnte ihren Bruder erreichen, wobei er angab, sich in Moosach aufzuhalten. Dort konnte er von einer Streife angetroffen und vorläufig festgenommen werden

Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde festgestellt, dass keine Bedrohung vorlag. Es wurde eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Notrufen erstellt. Der 21-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung wieder entlassen.